{"id":6468,"date":"2024-03-07T08:59:38","date_gmt":"2024-03-07T07:59:38","guid":{"rendered":"https:\/\/izmf-salzburg.at\/?page_id=6468"},"modified":"2026-02-24T13:08:00","modified_gmt":"2026-02-24T12:08:00","slug":"dissertationsprojekte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/geschichte-studium.at\/izmf\/dissertationsprojekte\/","title":{"rendered":"Dissertant:innen"},"content":{"rendered":"<section class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column]<div class=\"headings-title\"><div class=\"mb72 mb16 mb-xs-40 text-center\"><h3  class=\"widgettitle mb0\">Laufende Dissertationsprojekte<\/h3><\/div><\/div>[vc_tta_tour][vc_tta_section title=&#8220;Linda Beutel-Thurow&#8220; tab_id=&#8220;Linda-Beutel-Thurow&#8220;][vc_column_text]<\/p>\n<h3><span class=\"_pe_N2 PersonaPaneLauncher\" role=\"presentation\"><span class=\"_pe_l\"><span class=\"bidi allowTextSelection\" style=\"box-sizing: inherit;\" data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e973286aa5f-1\" aria-label=\"Von Flurina Camenisch &lt;flurina.camenisch@kulturforschung.ch&gt;. Dr\u00fccken Sie die EINGABETASTE, um die Visitenkarte zu \u00f6ffnen.\">Linda Beutel-Thurow<br \/>\n<\/span><\/span><\/span><\/h3>\n<figure class=\"wp-block-table\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Fachbereich<\/strong><\/td>\n<td>Germanistik<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Hauptbetreuung<\/strong><\/td>\n<td>Univ. Prof. Mag. Dr. Manfred Kern (FB Germanistik)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Nebenbetreuung<\/strong><\/td>\n<td>Prof.<sup>in<\/sup> Dr.<sup>in<\/sup> Anna Kathrin Bleuler (Augsburg), Mag.<sup>a<\/sup> Dr.<sup>in<\/sup>\u00a0Katharina Zeppezauer-Wachauer (MHDBDB)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Kontakt<\/strong><\/td>\n<td><a title=\"linda.beutel-thurow@plus.ac.at\" data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e973286aa5f-3,typo-65e973286aa5f-4\" data-content=\"==Adh5yYh5yc1xGcAd3byVHa01CblRXdlJmLhRmbpxmOvRHbpFWb\"><span data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e973286aa5f-8\">linda.beutel-thurow@plus.ac.at<\/span><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Thema der Dissertation<\/strong><\/td>\n<td>Benennungspoetiken mittelhochdeutscher Epik. Eine Analyse der Verwendung von Namen, Antonomasien und Epitheta in ausgew\u00e4hlten Texten des deutschsprachigen Mittelalters.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Abstract<\/strong><\/td>\n<td>Die Onomastik ist seit geraumer Zeit Teil interdisziplin\u00e4rer Forschung. In diesem Rahmen besch\u00e4ftigte sich auch die germanistische Medi\u00e4vistik vor allem in j\u00fcngerer Zeit mit der Verwendung von Namen in mittelhochdeutschen Texten. Doch \u00fcber die reine Kategorie der \u201aEigennamen\u2018 hinaus gibt es noch weitere Strategien der Figurenbenennung, welche bislang nur wenig beachtet wurden. Obwohl die Namen von Personen oder Figuren als Inbegriff identit\u00e4tsstiftender Merkmale betrachtet werden k\u00f6nnen, sind es vor allem auch Antonomasien und Epitheta, welche es den Rezipierenden erm\u00f6glichen, eine Figurenidentit\u00e4t \u00fcber das Wort zu imaginieren.<br \/>\nDie Dissertation wird deswegen das Ziel verfolgen, Benennungsstrategien in der mittelhochdeutschen Epik auf ihre narratologischen wie poetologischen Funktionen hin zu pr\u00fcfen. Dabei werden zwar auch Namen eine Rolle spielen, jedoch sollen allem voran Antonomasien und Epitheta im Zentrum stehen. Als Analyse-Grundlage wird eine systematische Erfassung von Benennungsvarianten innerhalb eines repr\u00e4sentativen Untersuchungskorpus dienen. Im Anschluss an eine quantitative und statistische Aufbereitung der erhobenen Daten mittels Methoden der Digital Humanities sollen die Ergebnisse in Hinblick auf die Benennungspoetik hermeneutisch ausgewertet werden. Dabei werden weiterf\u00fchrend sowohl intergenerische als auch chronologische Aspekte mit einbezogen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/figure>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8220;Walter Brandst\u00e4tter&#8220; tab_id=&#8220;Walter-Brandstaetter&#8220;][vc_column_text]<\/p>\n<h3><span class=\"_pe_N2 PersonaPaneLauncher\" role=\"presentation\"><span class=\"_pe_l\"><span class=\"bidi allowTextSelection\" style=\"box-sizing: inherit;\" data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e84756516e3-1\" aria-label=\"Von Flurina Camenisch &lt;flurina.camenisch@kulturforschung.ch&gt;. Dr\u00fccken Sie die EINGABETASTE, um die Visitenkarte zu \u00f6ffnen.\">Walter Brandst\u00e4tter<br \/>\n<\/span><\/span><\/span><\/h3>\n<figure class=\"wp-block-table\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Fachbereich<\/strong><\/td>\n<td>Geschichte<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Hauptbetreuung<\/strong><\/td>\n<td>Univ.-Prof.<sup>in<\/sup> MMag.<sup>a<\/sup> Dr.<sup>in<\/sup> Christina Antenhofer (FB Geschichte)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Nebenbetreuung<\/strong><\/td>\n<td>Mag. Dr. Thomas K\u00fchtreiber (IMAREAL\/FB Altertumswissenschaften)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Kontakt<\/strong><\/td>\n<td><a title=\"walter.brandstaetter@plus.ac.at\" data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e84756516e3-3,typo-65e84756516e3-4\" data-content=\"=QXYuMWYuMXdsBHQyVGd0VWY0NHZuFmci5iclRHbhdnOvRHbpFWb\"><span data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e84756516e3-8\">walter.brandstaetter@plus.ac.at<\/span><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Thema der Dissertation<\/strong><\/td>\n<td><em>Item ainen hochen cassten mit vier th\u00fcren\u2026<\/em>\u00a0Inventare als Quellen zur Rekonstruktion fr\u00fchneuzeitlicher Wohn-, Arbeits- und Lebensverh\u00e4ltnisse am Beispiel der Festung Hohensalzburg<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Abstract<\/strong><\/td>\n<td>Mit ihrer knapp 1000-j\u00e4hrigen Geschichte ist die Festung Hohensalzburg nicht nur das Wahrzeichen der Stadt Salzburg und eines des beliebtesten Tourismusziele \u00d6sterreichs, sie z\u00e4hlt auch zu den gr\u00f6\u00dften vollst\u00e4ndig erhaltenen Burganlagen Europas. Angesichts der Prominenz dieses historisch herausragenden Schauplatzes \u00fcberrascht die heterogene Forschungssituation, die zum Teil noch gro\u00dfe L\u00fccken aufweist. Wenngleich in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder Impulse vorwiegend aus dem Bereich der Bau- und Architekturgeschichte kamen, stellen kultur- und sozialgeschichtliche Arbeiten zur Festung ein Forschungsdesiderat dar, dem mit diesem Dissertationsvorhaben entgegnet werden soll.<br \/>\nAusgehend von den neueren kultur-, sozial- und geschlechtergeschichtlich inspirierten Zug\u00e4ngen, Burgen \u00fcber ihre politischen und milit\u00e4rischen Funktionen hinaus als multifunktionale Anlagen zu betrachten, hat es sich diese Arbeit zum Ziel gemacht, die soziale Dimension der fr\u00fchneuzeitlichen Festung in den Blick zu nehmen und Hohensalzburg als Lebensort zu betrachten. Konkret geht es dabei um die Einbindung von Fragen nach den Wohn-, Arbeits- und Lebensbedingungen und wie sich diese mit der Zeit ver\u00e4ndert haben. Zur Realisierung dieses Vorhabens wird auf ein breites Quellenkorpus bislang unbearbeiteter Festungsinventare des 16. und 17. Jahrhunderts zur\u00fcckgegriffen, die aufgrund ihrer systematischen Anordnung von R\u00e4umen und Objekten sehr gut geeignet sind, um Einblicke sowohl in die materiellen Lebensbedingungen als auch in historische Raumstrukturen zu erhalten. Eine zeitliche Eingrenzung auf das 16. und 17. Jahrhundert l\u00e4sst sich damit begr\u00fcnden, dass die Festung am \u00dcbergang vom Mittelalter zur Fr\u00fchen Neuzeit am H\u00f6hepunkt ihrer repr\u00e4sentativen und baulichen Ausgestaltung stand und zeitweilig auch als Wohnsitz der Salzburger Erzbisch\u00f6fe fungierte. Entsprechend aufschlussreich pr\u00e4sentieren sich auch die Inventare aus dieser Zeit, da sie zahlreiche Informationen \u00fcber die Ausstattung und Nutzung der R\u00e4ume beinhalten. An das Vorhaben, Hohensalzburg entlang von Inventaren als komplexes soziales Gebilde darzustellen, haben sich eine Reihe von Fragen gereiht, die sich auf eine zentrale Frage reduzieren lassen: Wie stellt sich die Festung Hohensalzburg als Lebensort und sozialer Raum im Spiegel fr\u00fchneuzeitlicher Inventare dar? Angekn\u00fcpft an diese Hauptfragestellung haben sich weitere Subfragestellungen zu verschiedensten Themenkomplexen ergeben, die sich mit der Entstehung der Inventare von Hohensalzburg, der Zug\u00e4nglichkeit, Ausstattung und Nutzung von R\u00e4umen, der sozialen Schichtung des Personenstandes sowie der Versorgung der Festung befassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/figure>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8220;Peter F\u00e4rberb\u00f6ck&#8220; tab_id=&#8220;Peter-Faerberboeck&#8220;][vc_column_text]<\/p>\n<h3>Peter F\u00e4rberb\u00f6ck<\/h3>\n<figure class=\"wp-block-table\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Fachbereich<\/strong><\/td>\n<td>Geschichte<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Hauptbetreuung<\/strong><\/td>\n<td>Univ.-Prof.<sup>in<\/sup> MMag.<sup>a<\/sup> Dr.<sup>in<\/sup> Christina Antenhofer (FB Geschichte)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Nebenbetreuung<\/strong><\/td>\n<td>PD Dr. Tobias Winnerling (Heinrich Heine Universit\u00e4t D\u00fcsseldorf)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Kontakt<\/strong><\/td>\n<td><a title=\"peter.faerberboeck@plusac.at\" data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e9518e22241-1,typo-65e9518e22241-2\" data-content=\"0FmLjFmLzVHbwB0ajV2biJXZiJXZhZmLyVGdlBnOvRHbpFWb\"><span data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e9518e22241-6\">peter.faerberboeck@plus.ac.at<\/span><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Thema der Dissertation<\/strong><\/td>\n<td><em>Press X to Cast the Spell: <\/em>Die historische Entwicklung von (Blut-)Magie in digitalen Spielen (Arbeitstitel)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Abstract<\/strong><\/td>\n<td>Gegenstand dieses Dissertationsvorhabens ist die Frage, wie Blutmagie in digitalen Spielen seit den sp\u00e4ten 1970ern thematisiert wird und welche Mittelalterbilder dar\u00fcber produziert werden. Da es sich dabei um digitale Quellen handelt und auch ein entsprechendes (digitales) Methodikb\u00fcndel verwendet wird, ist das Projekt als Beitrag zu den Digital Humanities zu werten. Im Fokus steht insbesondere die Frage nach den \u201eMedievalisms\u201c, d. h. die Rezeptionsgeschichte des Mittelalters in diesen Spielen. Mit \u201emittelalterlichen\u201c Spielen sind hier nicht zwangsweise die digitalen Spiele, die in der historischen Epoche spielen, gemeint, sondern Spiele mit Medievialisms, d. h. jene, die eine Mittelalter-Rezeption darstellen.<br \/>\n\u201eMedievalisms\u201c und Performanz \/\u00a0<em>Performance<\/em>\u00a0dienen als Ans\u00e4tze zur Interpretation herangezogen. Es wird eine teilnehmende Beobachtung von Proband*innen durchgef\u00fchrt, ein \u201eClose Reading\u201c Ansatz mittels Atmosph\u00e4ren f\u00fcr digitale Spiele angewandt und Interviews mit Designer*innen und Entwickler*innen unternommen.<br \/>\nDurch die Gr\u00f6\u00dfe des Feldes der Magie wird der Fokus auf den Begriff der\u00a0<em>Blutmagie<\/em>\u00a0gelegt. Essenziell ist daf\u00fcr die Frage danach, was in der Wissensgeschichte der Magie und in der Rezeptionsgeschichte als akzeptierte und nicht akzeptierte Formen von Magie gelten: \u201ewei\u00dfe\u201c und \u201eschwarze Magie\u201c f\u00fcr gesellschaftlich tolerierte oder \u201edeviante\u201c Formen.<br \/>\nMit Blutmagie ist hier eine\u00a0<em>Trope<\/em>\u00a0oder ein Motiv gemeint, das in vielen digitalen Spielen vorkommt. Sie ist eine Art Magie, die der \u201eschwarzen Magie\u201c zugeordnet ist oder zumindest amoralisch dargestellt wird. Blut, als Symbol der Lebenskraft, dient hier als Ressource, um Magie zu wirken. Sie ist jedoch nicht nur in der Fiktion oder Fantasy sichtbar, sondern kommt als solche auch in Quellen mit Blut als Element der Zauberei vor.<br \/>\n\u00dcbergeordnet steht die Fragestellung, wie die Diskurslinien aus der Wissensgeschichte und der Rezeptionsgeschichte in die digitalen Spiele einflie\u00dfen und welche sichtbar werden. Haupts\u00e4chlich wird das Projekt sich auf die Analyse der digitalen Spiele konzentrieren. Zur Eingrenzung des Kulturrahmens dient die mittelalterlich, europ\u00e4isch inspirierte Welt. Es werden besonders erfolgreiche, breit rezipierte Werke und auch kleinere, auf dem ersten Blick meist andersartige Titel aus zwei Blickwinkeln betrachtet. Vorl\u00e4ufig sind das u. a. Titel wie\u00a0<em>Dragon Age: Inquisition<\/em>,\u00a0<em>Divinity: Original Sin II<\/em>\u00a0und\u00a0<em>A Plague Tale: Innocence<\/em>.<br \/>\nMethodisch werden drei Ebenen betrachtet: die Wissensgeschichte der Magie, die Rezeptionsgeschichte sowie die Medievalisms und die Analyse der digitalen Spiele. Die ersten beiden sind als Vorarbeit und Kontextualisierung anzusehen, die dann beide auf die Hauptebene der digitalen Spiele angewandt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/figure>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8220;Veronika F\u00fchrer&#8220; tab_id=&#8220;Veronika-Fuehrer&#8220;][vc_column_text]<\/p>\n<h3><span class=\"_pe_N2 PersonaPaneLauncher\" role=\"presentation\"><span class=\"_pe_l\"><span class=\"bidi allowTextSelection\" style=\"box-sizing: inherit;\" data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e84756516e3-1\" aria-label=\"Von Flurina Camenisch &lt;flurina.camenisch@kulturforschung.ch&gt;. Dr\u00fccken Sie die EINGABETASTE, um die Visitenkarte zu \u00f6ffnen.\">Veronika F\u00fchrer<br \/>\n<\/span><\/span><\/span><\/h3>\n<figure class=\"wp-block-table\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Fachbereich<\/strong><\/td>\n<td>Altertumswissenschaften<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Hauptbetreuung<\/strong><\/td>\n<td>Assoz. Prof.<sup>in<\/sup> Dr.<sup>in<\/sup> Melissa Vetters (FB Altertumswissenschaften)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Nebenbetreuung<\/strong><\/td>\n<td>Prof.<sup>in<\/sup> Dr.<sup>in<\/sup> Aline Deicke (Marburg)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Kontakt<\/strong><\/td>\n<td><a href=\"mailto:veronika.fuehrer@stud.plus.ac.at\"><span data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e84756516e3-8\">veronika.fuehrer@stud.plus.ac.at<\/span><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Thema der Dissertation<\/strong><\/td>\n<td>Towards a (unified) standard of description for archaeological institutions with diverse holdings \u2013 Application and adaptation of Records in Contexts\/td&gt;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Abstract<\/strong><\/td>\n<td>This thesis aims to use the archival metadata standard (Records in Context) to describe archaeological finds in order to improve and standardize description practices of archaeological objects. Special focus will be placed on enriching hitherto unpublished mycenaean pottery and small finds from Aegina-Kolonna with contextual and descriptive metadata that were excavated many decades ago and lack stratigraphical context. The goal is to provide a best practice approach to describing legacy objects and data in a machine readable format (RDF) that is suited for the semantic web, thus allowing for data longevity.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/figure>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8220;Eva Maria Kreuz&#8220; tab_id=&#8220;Eva-Maria-Kreuz&#8220;][vc_column_text]<\/p>\n<h3><span class=\"_pe_N2 PersonaPaneLauncher\" role=\"presentation\"><span class=\"_pe_l\"><span class=\"bidi allowTextSelection\" style=\"box-sizing: inherit;\" data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e84756516e3-1\" aria-label=\"Von Flurina Camenisch &lt;flurina.camenisch@kulturforschung.ch&gt;. Dr\u00fccken Sie die EINGABETASTE, um die Visitenkarte zu \u00f6ffnen.\">Eva Maria Kreuz<br \/>\n<\/span><\/span><\/span><\/h3>\n<figure class=\"wp-block-table\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Fachbereich<\/strong><\/td>\n<td>Altertumswissenschaften<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Hauptbetreuung<\/strong><\/td>\n<td>Assoz. Prof.<sup>in<\/sup> Dr.<sup>in<\/sup> Melissa Vetters (FB Altertumswissenschaften)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Nebenbetreuung<\/strong><\/td>\n<td>Dr. Walter Gau\u00df (\u00d6AW)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Kontakt<\/strong><\/td>\n<td><a href=\"mailto:evamaria.kreuz@plus.ac.at\"><span data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e84756516e3-8\">evamaria.kreuz@plus.ac.at<\/span><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Thema der Dissertation<\/strong><\/td>\n<td>Areal K10 in der \u00c4u\u00dferen Vorstadt von \u00c4gina Kolonna<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Abstract<\/strong><\/td>\n<td>Die Fundstelle \u00c4gina Kolonna liegt auf einem Kap am n\u00f6rdlichen Ende des Ortes \u00c4gina an der Westk\u00fcste der gleichnamigen Insel im Saronischen Golf. Bekannt ist Kolonna durch seine Rolle als Zentrum f\u00fcr Keramikherstellung, das seine Produkte w\u00e4hrend der Schachtgr\u00e4berzeit (nach hoher Chronologie von 1750-1480\/70 v. Chr.) in weite Teile des \u00c4g\u00e4israums exportierte. Was bisher allerdings fehlt, ist die Publikation eines gr\u00f6\u00dferen mehrphasigen Fundkomplexes, der diese Phase abdeckt. Das im Rahmen der Dissertation untersuchte Material stammt aus aus Areal K10 in der \u00c4u\u00dferen Vorstadt \u00c4gina Kolonnas und umfasst die gesamte Schachtgr\u00e4berzeit (ab MH III) bis mindestens zum \u00dcbergang von SH IIA zu SH IIB. Areal K10 erlaubt erstmals in der Grabungsgeschichte der Vorst\u00e4dte \u00c4ginas einen Einblick in das gesamte Formen- und Klassenspektrum der schachtgr\u00e4berzeitlichen Keramik Kolonnas. Daraus ergibt sich als erstes Ziel der Arbeit die Publikation der Funde in einem Katalog mit Abbildungen und Zeichnungen.<\/p>\n<p>Die zentrale Fragestellung besch\u00e4ftigt sich mit Ver\u00e4nderungen und Kontinuit\u00e4ten im Keramikspektrum von K10 vor dem Hintergrund der Mykenisierung, das hei\u00dft einer \u00dcbernahme von Motiven, Gef\u00e4\u00dfformen und Herstellungstechniken von Keramik mykenischen Stils. In SH IIIA scheint dieser Prozess f\u00fcr einen Produktionszweig \u00e4ginetischer Keramik abgeschlossen zu sein, sodass in \u00c4gina nur noch Feinkeramik in mykenischen Stil produziert wurde. Wie sich dieser Prozess vor SH IIIA gestaltete, soll auf drei Ebenen verfolgt werden. Erstens werden auf Basis des gesamten Fundmaterials Entwicklungen bei den Keramikklassen (quantitativ und im Formenspektrum) herausgearbeitet. Besonderes Augenmerk gilt hier den Importen mykenischer Keramik. Zweitens werden Ver\u00e4nderungen in der Herstellung lokaler Gef\u00e4\u00dfe untersucht, die auf eine \u00dcbernahme der Herstellungstechnik f\u00fcr mykenische Keramik hindeuten, zum Beispiel die Verwendung gl\u00e4nzender Musterbemalung und entsprechender Motive.<\/p>\n<p>Drittens wird auf Basis von Gef\u00e4\u00dfformen, -gr\u00f6\u00dfen und Nutzungsspuren versucht, Entwicklungen und damit eventuelle Ver\u00e4nderungen in Ess- und Trinkgewohnheiten nachzuzeichnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/figure>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8220;Simon Kuhn&#8220; tab_id=&#8220;Simon-Kuhn&#8220;][vc_column_text]<\/p>\n<h3><span class=\"_pe_N2 PersonaPaneLauncher\" role=\"presentation\"><span class=\"_pe_l\"><span class=\"bidi allowTextSelection\" style=\"box-sizing: inherit;\" data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e847b70c132-1\" aria-label=\"Von Flurina Camenisch &lt;flurina.camenisch@kulturforschung.ch&gt;. Dr\u00fccken Sie die EINGABETASTE, um die Visitenkarte zu \u00f6ffnen.\">Simon Kuhn<br \/>\n<\/span><\/span><\/span><\/h3>\n<figure class=\"wp-block-table\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Fachbereich<\/strong><\/td>\n<td>Geschichte<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Hauptbetreuung<\/strong><\/td>\n<td>Assoz. Prof. Dr. Michael Brauer (FB Geschichte \/ Leiter der Gastrosophie)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Nebenbetreuung<\/strong><\/td>\n<td>Ap. Prof.<sup>in<\/sup> MMag.<sup>a<\/sup> Dr.<sup>in<\/sup> Elisabeth Gruber (IMAREAL\/IZMF)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Kontakt<\/strong><\/td>\n<td><a href=\"mailto:simon.trecha-kuhn@stud.plus.ac.at\">simon.trecha-kuhn@stud.plus.ac.at<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Thema der Dissertation<\/strong><\/td>\n<td>Kl\u00f6sterlicher Fernbesitz und seine Kontrolle. Eine Untersuchung der Weingartenbesitzungen der Kl\u00f6ster St. Peter und St. Peter in der Wachau<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Abstract<\/strong><\/td>\n<td>Das Dissertationsvorhaben widmet sich der Frage nach den unterschiedlichen Formen kl\u00f6sterlicher Kontrolle. Er\u00f6rtert wird dies anhand zweier Salzburger Benediktinerkl\u00f6ster \u2013 St. Peter und Michaelbeuern \u2013 und ihres Besitzes in der Wachau. Es handelt sich somit um Fernbesitz, bestehend aus Weing\u00e4rten, Wirtschaftsh\u00f6fen und Stadth\u00e4usern. Auf dem Gebiet der historischen Gemeinde Tal Wachau (Wei\u00dfenkirchen, Joching, W\u00f6sendorf und St. Michael) hatten 28 ausw\u00e4rtige Kl\u00f6ster Weingarten- und in der Regel auch Hofbesitz. Die beiden Salzburger Benediktinerkl\u00f6ster stellen damit keine Ausnahme dar, stechen jedoch aufgrund der enormen Besitzdauer (erste H\u00e4lfte 14. Jahrhundert bis 1930er-Jahre) hervor.<br \/>\nDie Dissertation fragt somit, welche Kontrollma\u00dfnahmen die Kl\u00f6ster ergreifen mussten, um ihre Besitzungen m\u00f6glichst wirtschaftlich nutzen zu k\u00f6nnen. Kontrolle wird im Rahmen der Dissertation jedoch nicht als reine Verwaltungspraktik begriffen, sondern als Prozess oder Mechanismus verstanden, der gewisse Verhaltensweisen bei einer Personengruppe als Teil einer Gesellschaft erzwingen kann. Teil des Forschungsinteresses sind damit auch jene Aspekte, die effektive Kontrolle beg\u00fcnstigen oder erschweren k\u00f6nnen. Gerade weil Kontrolle als ein sozialer Prozess zu verstehen ist, ist die Untersuchung der kl\u00f6sterlichen Netzwerke hierf\u00fcr unerl\u00e4sslich. Die Kontrolle der Kl\u00f6ster wirkte in und durch die Netzwerke von Salzburg bis in die Wachau und umgekehrt. In Anlehnung an Althoffs Forschung zur Macht der Rituale soll die autoritative Macht der Kl\u00f6ster in die Betrachtungen miteinbezogen und die Netzwerke als Praktiken-Arrangement-Geflechte nach Schatzki begriffen werden. Damit wird dem Einfluss materieller Arrangements (Weingarten, Geb\u00e4ude und Fluss) auf die damit verkn\u00fcpften Praktiken (Weinlese, Kelterung und Transport) und die darin eingeflochtenen Personen Rechnung getragen.<br \/>\nZur Beantwortung der zentralen Fragestellung wurde ein qualitativer Zugang gew\u00e4hlt, den beiden Fernbesitzungen St. Peters und Michaelbeuerns wird au\u00dferdem der Weingartenbesitz des Klosters G\u00f6ttweig vergleichend gegen\u00fcbergestellt, womit drei Benediktinerabteien miteinander verglichen werden. Zentraler Quellenbestand sind circa 50 Pachtbriefe, die sich \u00fcber den Zeitraum von 1279 bis in die 50er-Jahre des 16. Jahrhunderts erstrecken.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/figure>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8220;Florian Mayr&#8220; tab_id=&#8220;Florian-Mayr&#8220;][vc_column_text]<\/p>\n<h3><span class=\"_pe_N2 PersonaPaneLauncher\" role=\"presentation\"><span class=\"_pe_l\"><span class=\"bidi allowTextSelection\" style=\"box-sizing: inherit;\" data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e973286aa5f-1\" aria-label=\"Von Flurina Camenisch &lt;flurina.camenisch@kulturforschung.ch&gt;. Dr\u00fccken Sie die EINGABETASTE, um die Visitenkarte zu \u00f6ffnen.\">Florian Mayr<br \/>\n<\/span><\/span><\/span><\/h3>\n<figure class=\"wp-block-table\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Fachbereich<\/strong><\/td>\n<td>Liturgiewissenschaft<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Hauptbetreuung<\/strong><\/td>\n<td>Univ. Prof. Dr. Alexander Zerfa\u00df (FB Praktische Theologie)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Nebenbetreuung<\/strong><\/td>\n<td>Univ.-Prof.<sup>in<\/sup> Dr.<sup>in<\/sup>\u00a0Dorothea Weber (FB Altertumswisseschaften)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Kontakt<\/strong><\/td>\n<td><a href=\"mailto:florian.mayr@plus.ac.at\">florian.mayr@plus.ac.at<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Thema der Dissertation<\/strong><\/td>\n<td>Die Tagesgebete der Adventzeit im Missale Romanum 1970<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Abstract<\/strong><\/td>\n<td>Das im Jahr 1970 ver\u00f6ffentlichte katholische Missale Romanum beinhaltet unz\u00e4hlige Orationen (Tages-, Gaben- und Schlussgebete), die urspr\u00fcnglich aus sp\u00e4tantik-fr\u00fchmittelalterlichen, r\u00f6misch-fr\u00e4nkischen Sakramentaren stammen und bei der durch das Zweite Vatikanische Konzil (1962-1965) angesto\u00dfenen Liturgiereform in das erneuerte Messbuch \u00fcbernommen wurden. Im Fokus des Dissertationsprojekts stehen die in lateinischer Sprache verfassten Tagesgebete (Collectae) der Adventzeit: Anhand dieser kurzen, aber dennoch inhaltlich und sprachlich-stilistisch gehaltvollen Texte soll zum einen ein liturgietheologisches Profil der Adventzeit erstellt, zum anderen auch Charakteristika und Qualit\u00e4tsmerkmale (r\u00f6mischer) lateinischer Sakralsprache analysiert werden. Dadurch soll ein Beitrag zur Erforschung der Geschichte der Adventliturgie geleistet werden, die &#8211; obgleich sich der Advent gesellschaftlich immer noch einiger Beliebtheit erfreut &#8211; liturgiewissenschaftlich bis dato vergleichsweise wenig erforscht ist. Das weite Feld der Sakralsprache scheint vor dem Hintergrund einer in den n\u00e4chsten Jahren geplanten Neu\u00fcbersetzung des lateinischen Messbuchs ins Deutsche insofern besonders relevant, als sich damit auch die Frage nach einer angemessenen liturgischen Gebets- und Ritualsprache im Deutschen stellt. Dar\u00fcber hinaus soll unter Einbeziehung der Akten der nachvatikanischen Liturgiereform nachvollzogen werden, anhand welcher inhaltlichen und sprachlichen Kriterien die Tagesgebete bei der Reform in den 1960er-Jahren aus den alten Sakramentaren ausgew\u00e4hlt und im Missale verteilt wurden, das hei\u00dft: wie der Advent von den mit der Reform Beauftragten konzipiert und gedacht wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/figure>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8220;Marius M\u00fcller&#8220; tab_id=&#8220;Marius-Mueller&#8220;][vc_column_text]<\/p>\n<h3><span class=\"_pe_N2 PersonaPaneLauncher\" role=\"presentation\"><span class=\"_pe_l\"><span class=\"bidi allowTextSelection\" style=\"box-sizing: inherit;\" data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e97cc7c70f9-1\" aria-label=\"Von Flurina Camenisch &lt;flurina.camenisch@kulturforschung.ch&gt;. Dr\u00fccken Sie die EINGABETASTE, um die Visitenkarte zu \u00f6ffnen.\">Marius M\u00fcller<br \/>\n<\/span><\/span><\/span><\/h3>\n<figure class=\"wp-block-table\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Fachbereich<\/strong><\/td>\n<td>Geschichte<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Hauptbetreuung<\/strong><\/td>\n<td>Univ.-Prof.<sup>in<\/sup> Dr.<sup>in<\/sup> Tanja B\u00fchrer (FB Geschichte)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Nebenbetreuung<\/strong><\/td>\n<td>n.a.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Kontakt<\/strong><\/td>\n<td><a title=\"marius.mueller@plus.ac.at\" data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e97cc7c70f9-3,typo-65e97cc7c70f9-4\" data-content=\"=QXYuMWYuMXdsBHQyVGbsVWdt5yc1lmch1mOvRHbpFWb\"><span data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e97cc7c70f9-8\">marius.mueller@plus.ac.at<\/span><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Thema der Dissertation<\/strong><\/td>\n<td>Maritime Netzwerke: Die franz\u00f6sische Ostindienkompanie zwischen Handelskontakten, Wissensgenerierung und interkultureller Diplomatie (1664\u20131788)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Abstract<\/strong><\/td>\n<td>Seit der Mitte des 16. Jahrhunderts verschr\u00e4nkten sich mit der Expansion europ\u00e4ischer M\u00e4chte nach \u00dcbersee diplomatische und wirtschaftliche Kontakte, politisch-milit\u00e4rische Konflikte und Wissensnetzwerke zur Informationsbeschaffung, was schrittweise zum Aufbau von kolonialen Herrschafts- und Verwaltungsstrukturen f\u00fchrte. Mit der 1664 unter Ludwig XIV. (1638\u20131715) gegr\u00fcndeten\u00a0<em>Compagnie des indes orientales<\/em>\u00a0(CIO) begann erstmals auch Frankreich die bisher von privaten normannischen und bretonischen Kaufleuten gef\u00fchrten Handelst\u00e4tigkeiten nach Indien und Asien zu monopolisieren und den Zugang zum begehrten Gew\u00fcrzhandel unter staatliche Kontrolle zu bringen. Trotz der Konkurrenz mit der erfolgreichen niederl\u00e4ndischen\u00a0<em>Vereenigde Oostindische Compagnie<\/em>\u00a0und der\u00a0<em>British East India Company<\/em>\u00a0gelang es der CIO im Laufe des 17. und 18. Jahrhunderts gro\u00dfr\u00e4umige Gebiete in ihren Besitz zu bringen \u2013 darunter etwa die Inseln Madagaskar (\u00cele Dauphine), La R\u00e9union (\u00cele Bourbon) und Mauritius (\u00cele de France) im Indischen Ozean. Auf dem indischen Subkontinent errichtete Frankreich wichtige St\u00fctzpunkte und Faktoreien, wie etwa in Surat, Chandannagar und Pondich\u00e9ry. W\u00e4hrend die \u00e4ltere franz\u00f6sische Forschung aus einer nationalgeschichtlichen Perspektive vor allem nach den Voraussetzungen des Scheiterns Frankreichs in Asien fragte, nimmt das Dissertationsprojekt dagegen die polyzentrischen Netzwerke und ihre sozialen Strukturmuster in den Blick und verbindet damit lokale Verh\u00e4ltnisse mit \u00fcbergreifenden, politisch-kolonialen Ordnungen an der Schnittstelle von Mikro- und Makrogeschichte. Ziel der Arbeit ist es, die vielf\u00e4ltigen wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Verflechtung der franz\u00f6sischen Ostindienkompanie im Indischen Ozean \u201avon unten\u2018, d.h. durch eine kulturgeschichtlich, praxeologisch und wissenschaftshistorisch informierte Analyse zu rekonstruieren, indem der Transport und die Zirkulation von Waren ebenso im Fokus stehen wie naturkundliche Verfahren und Praktiken, welche die beteiligten Akteur:innen in kultur\u00fcbergreifenden, wirtschaftlichen und diplomatischen\u00a0Kontaktsituationen generierten und weitergaben. Anstatt das koloniale Projekt allein von Europa aus zu betrachten, bietet die Studie eine dezidierte Analyse der \u00fcberregionalen Austauschbeziehungen zwischen europ\u00e4ischen und s\u00fcd(ost)asiatischen Akteur:innen. Auf diese Weise soll ein Beitrag dazu geleistet werden, lokale und globale Verschr\u00e4nkungen kolonialer Gro\u00dfprojekte am Beispiel der franz\u00f6sischen Ostindienkompanie aufzuzeigen und die lokalen Voraussetzungen und Folgen des historischen Wandels wie auch die M\u00f6glichkeiten und Grenzen vielfach bedingter Kolonialherrschaft zu verstehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/figure>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8220;Anna Petutschnig&#8220; tab_id=&#8220;Anna-Petutschnig&#8220;][vc_column_text]<\/p>\n<h3><span class=\"_pe_N2 PersonaPaneLauncher\" role=\"presentation\"><span class=\"_pe_l\"><span class=\"bidi allowTextSelection\" style=\"box-sizing: inherit;\" data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e973286aa5f-1\" aria-label=\"Von Flurina Camenisch &lt;flurina.camenisch@kulturforschung.ch&gt;. Dr\u00fccken Sie die EINGABETASTE, um die Visitenkarte zu \u00f6ffnen.\">Anna Petutschnig<br \/>\n<\/span><\/span><\/span><\/h3>\n<figure class=\"wp-block-table\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Fachbereich<\/strong><\/td>\n<td>Mittlere Geschichte (Universit\u00e4t M\u00fcnster)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Hauptbetreuung<\/strong><\/td>\n<td>Univ.-Prof. Dr. Jan Keupp (Universit\u00e4t M\u00fcnster)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Nebenbetreuung<\/strong><\/td>\n<td>Univ.-Prof.<sup>in<\/sup> MMag.<sup>a<\/sup> Dr.<sup>in<\/sup> Christina Antenhofer (FB Geschichte)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Kontakt<\/strong><\/td>\n<td><a href=\"mailto:anna.petutschnig@uni-muenster.de\">anna.petutschnig@uni-muenster.de<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Thema der Dissertation<\/strong><\/td>\n<td>Vorstellungen von Vaterschaft im sp\u00e4tmittelalterlichen Hochadel<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Abstract<\/strong><\/td>\n<td>Mit der Vaterschaft sind heute unterschiedlichste soziale Rollenzuschreibungen verbunden und auch im Mittelalter wurde M\u00e4nnern durch die Vaterrolle ein spezifischer Platz in der Gesellschaft zugewiesen bzw. konstruierte sich ihre M\u00e4nnlichkeit auf der erlebten und gelebten Vaterschaft. Vorrangig war hierbei vor allem die Vorstellung vom Hausvater, der sich um seine gesamte Familia zu k\u00fcmmern hatte. Welche weitere Rollen V\u00e4ter auch einnahmen, wurde hinsichtlich deutschsprachiger Quellen bisher haupts\u00e4chlich f\u00fcr das B\u00fcrgertum behandelt. Hochadlige V\u00e4ter wurden in Untersuchungen noch nicht ausreichend ber\u00fccksichtigt, obwohl vor allem aus der Zeit des 15. Jahrhunderts Briefe erhalten geblieben sind, aus denen das Verh\u00e4ltnis der V\u00e4ter zu ihren Kindern und auch das Selbstbild der V\u00e4ter erforscht werden kann. Als besonders ertragreich stellt sich hierbei der Briefwechsel der Markgrafen von Brandenburg-Ansbach dar, von denen unz\u00e4hlige Briefe aus dem 15. Jahrhundert erhalten geblieben sind. Im Rahmen der Dissertationsarbeit wird untersucht, wie V\u00e4ter mit ihren Kindern in Briefen kommuniziert haben. Hierf\u00fcr werden die Anreden, Schlussformeln und verwendeten Emotionsw\u00f6rter erfasst und hinsichtlich ihres Aussagegehalts \u00fcber Vaterschaft im Generellen bzw. im konkreten Verh\u00e4ltnis der einzelnen Akteure untersucht. Ebenso soll anhand einer Inhaltsanalyse herausgefunden werden, welche Rollen V\u00e4ter einnahmen bzw. von welchen Rollen sie glaubten, dass ein Vater diese aufgrund der gesellschaftlichen Erwartungen einzunehmen habe. Das Vorhaben soll mit einem Vergleich mit denjenigen Vorstellungen, die innerhalb der sp\u00e4tmittelalterlichen Theorie hinsichtlich Vaterschaft transportiert wurden, abgerundet werden. Hierf\u00fcr werden Traktate zur Kindererziehung herangezogen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/figure>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8220;Melanie Salvenmoser&#8220; tab_id=&#8220;Melanie-Salvenmoser&#8220;][vc_column_text]<\/p>\n<h3>Melanie Salvenmoser<\/h3>\n<figure class=\"wp-block-table\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Fachbereich<\/strong><\/td>\n<td>Germanistik<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Hauptbetreuung<\/strong><\/td>\n<td>Univ. Prof. Dr. Manfred Kern (FB Germanistik)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Nebenbetreuung<\/strong><\/td>\n<td>Dr. Thomas K\u00fchtreiber (IMAREAL\/FB Altertumswissenschaften)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Kontakt<\/strong><\/td>\n<td><a title=\"melanie.salvenmoser@plus.ac.at\" href=\"mailto:melanie.salvenmoser@stud.plus.ac.at\" data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e963665ddcc-1,typo-65e963665ddcc-2\" data-content=\"==Adh5yYh5yc1xGcAJXZz9WbuVmdsF2cuUWauFGbl1mOvRHbpFWb\"><span data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e963665ddcc-6\">melanie.salvenmoser@stud.plus.ac.at<\/span><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Thema der Dissertation<\/strong><\/td>\n<td>Die Darstellung und literarische Gestaltung\u00a0von Belagerungen in der \u201eSteirischen Reimchronik\u201c von Ottokar von der Gaal<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Abstract<\/strong><\/td>\n<td>Das Dissertationsprojekt besch\u00e4ftigt sich mit der Darstellung und literarischen Gestaltung der in der Steirischen Reimchronik dargestellten Belagerungen. Der Text der StR eignet sich hierf\u00fcr besonders gut, da er besonders umfangreich einen verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig kurzen Zeitraum thematisiert. Dadurch unterscheidet sich diese Chronik auch ma\u00dfgeblich von den meisten anderen in dieser Zeit verfassten Welt- und Universalchroniken. Es werden nicht nur viele Belagerungen geschildert, sondern einige davon auch sehr detailliert. Untersucht wird in einem ersten Schritt exemplarisch die generelle literarische Gestaltung verschiedener geschilderter Belagerungen, bevor ich mich in einem weiteren Schritt der Analyse einzelner Aspekte von Belagerungen und deren Darstellung in der StR widme. Diese Aspekte sind zum Beispiel die Darstellung von Frauen und Kindern sowie nicht prim\u00e4r am Kampfgeschehen beteiligter Personen, aber auch Themen wie Hunger und Entbehrung, Versorgung mit Lebensmitteln und Waffen sowie Belagerungstechnik. Die Analysen der StR werden au\u00dferdem mit einer Reihe von Vergleichstexten kontextualisiert, die entweder dem Text vorangegangenen sind und ihn somit m\u00f6glicherweise beeinflusst haben, in einer zeitlichen und r\u00e4umlichen N\u00e4he entstanden sind oder die gleichen Ereignisse schildern wie die StR. Dabei soll explizit nicht die historische Korrektheit oder Plausibilit\u00e4t betrachtet oder \u00fcberpr\u00fcft werden, dies w\u00e4re in einem weiteren Schritt die Aufgabe der Mittelalterarch\u00e4ologie und anderer Disziplinen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/figure>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8220;Benjamin Maria Stockmaier&#8220; tab_id=&#8220;Benjamin-Maria-Stockmaier&#8220;][vc_column_text]<\/p>\n<h3><span class=\"_pe_N2 PersonaPaneLauncher\" role=\"presentation\"><span class=\"_pe_l\"><span class=\"bidi allowTextSelection\" style=\"box-sizing: inherit;\" data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e97eb9945e9-1\" aria-label=\"Von Flurina Camenisch &lt;flurina.camenisch@kulturforschung.ch&gt;. Dr\u00fccken Sie die EINGABETASTE, um die Visitenkarte zu \u00f6ffnen.\">Benjamin Maria Stockmaier<br \/>\n<\/span><\/span><\/span><\/h3>\n<figure class=\"wp-block-table\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Fachbereich<\/strong><\/td>\n<td>Alte Geschichte<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Hauptbetreuung<\/strong><\/td>\n<td>Univ.-Prof.<sup>in<\/sup>\u00a0Dr.<sup>in<\/sup> Monika Frass (FB Altertumswissenschaften)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Nebenbetreuung<\/strong><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Kontakt<\/strong><\/td>\n<td><a title=\"benjamin.stockmaier@stud.plus.ac.at\" data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e97eb9945e9-3,typo-65e97eb9945e9-4\" data-content=\"0FmLjFmLzVHbw5CZ1R3cAJXZpFWbrN2b0NnLulWbhpmblJmOvRHbpFWb\"><span data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e97eb9945e9-8\">benjamin.stockmaier@stud.plus.ac.at<\/span><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Thema der Dissertation<\/strong><\/td>\n<td>Basileis: K\u00f6nigmacher und K\u00f6nige. Untersuchungen zu den K\u00f6nigwerdungen im Hellenismus<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Abstract<\/strong><\/td>\n<td>Das Dissertationsvorhaben unter dem Arbeitstitel \u201eBasileis: K\u00f6nigmacher und K\u00f6nige.<br \/>\nUntersuchungen zu den K\u00f6nigwerdungen im Hellenismus\u201c beabsichtigt sich als<br \/>\nProblemstellung mit der Untersuchung der K\u00f6nigwerdungen im Hellenismus zu besch\u00e4ftigen.<br \/>\nDas Hellenistische K\u00f6nigtum wird als eine spezifische Form der monarchischen Herrschaft<br \/>\nbetrachtet, wobei die Einzigartigkeiten einer jeder hellenistischen K\u00f6nigsherrschaft zu betonen<br \/>\nist. Der Begriff \u201eK\u00f6nigwerdung\u201c wird f\u00fcr dieses Arbeitsvorhaben pr\u00e4feriert, da herk\u00f6mmliche<br \/>\nBegriffe wie Kr\u00f6nung oder Inthronisation m\u00f6glicherweise nicht auf den Hellenismus<br \/>\nanwendbar sind.<br \/>\nDas Arbeitsvorhaben zielt darauf ab, nicht nur das zentrale Ereignis der K\u00f6nigwerdung zu<br \/>\nuntersuchen, sondern auch die komplexen Strukturen, Strategien und beteiligten Akteure zu<br \/>\nanalysieren. Das zentrale Forschungsvorhaben will sich auf Basis eines multidisziplin\u00e4ren<br \/>\nAnsatzes \u00fcber die Prozesse und Ereignisse der verschiedenen K\u00f6nigwerdungen im Hellenismus<br \/>\nund mit den R\u00fcckschl\u00fcssen die daraus gezogen werden k\u00f6nnen, besch\u00e4ftigen. Es werden<br \/>\nverschiedene Arbeitsfragen gestellt, darunter die Bedeutung von Kr\u00f6nung und Inthronisation,<br \/>\ndie Elemente einer K\u00f6nigwerdung, die Rolle von Abstammung und Legitimation, der Ablauf<br \/>\neiner K\u00f6nigwerdung, sowie der Einfluss auf die Menschen und den Raum.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/figure>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8220;Elisabeth Tangerner&#8220; tab_id=&#8220;Elisabeth-Tangerner&#8220;][vc_column_text]<\/p>\n<h3><span class=\"_pe_N2 PersonaPaneLauncher\" role=\"presentation\"><span class=\"_pe_l\"><span class=\"bidi allowTextSelection\" style=\"box-sizing: inherit;\" data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e97f45c44e9-1\" aria-label=\"Von Flurina Camenisch &lt;flurina.camenisch@kulturforschung.ch&gt;. Dr\u00fccken Sie die EINGABETASTE, um die Visitenkarte zu \u00f6ffnen.\">Elisabeth Tangerner<br \/>\n<\/span><\/span><\/span><\/h3>\n<figure class=\"wp-block-table\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Fachbereich<\/strong><\/td>\n<td>Geschichte<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Hauptbetreuung<\/strong><\/td>\n<td>Univ.-Prof.<sup>in<\/sup> MMag.<sup>a<\/sup> Dr.<sup>in<\/sup> Christina Antenhofer (FB Geschichte)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Nebenbetreuung<\/strong><\/td>\n<td>Prof. Dr. Romedio Schmitz-Esser (Heidelberg)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Kontakt<\/strong><\/td>\n<td><span data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e97f45c44e9-8\">elisabethanna.tangerner@plus.ac.at<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Thema der Dissertation<\/strong><\/td>\n<td>Sinn(es)gemeinschaft. Die Benediktinerabtei Lambach im Mittelalter aus der Perspektive der Sinnesgeschichte<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Abstract<\/strong><\/td>\n<td>Die Sinnesgeschichte bzw. die Geschichte der sinnlichen Wahrnehmung behandelt aus geschichtswissenschaftlicher, konkret kulturgeschichtlicher Perspektive einen f\u00fcr die menschliche Existenz grundlegenden Themenkomplex, der f\u00fcr alle Individuen \u2013 ob im Mittelalter oder in der Gegenwart \u2013 omnipr\u00e4sent ist und das Alltagsleben sowie das Weltverst\u00e4ndnis ma\u00dfgeblich gestaltet. Basierend auf einem kulturwissenschaftlich gepr\u00e4gten K\u00f6rperbegriff, der davon ausgeht, dass K\u00f6rper keine anthropologische Konstante ist, wird in diesem Dissertationsvorhaben danach gefragt, ob sich in ihren Lebensbedingungen bzw. \u2013situationen voneinander unterscheidende Gruppen (beispielsweise Kl\u00f6ster, weltlicher Adel\u2026) verschiedene Konzepte von sinnlicher Wahrnehmung haben. Angelehnt an die verwandte Disziplin der Emotionsgeschichte wird im Rahmen dieser Arbeit die These aufgestellt, dass es sich bei einem mittelalterlichen Benediktinerkloster um eine spezifische\u00a0<em>sensual community<\/em>\u00a0handelt, der bestimmte Vorstellungen von sinnlicher Wahrnehmung zu Grunde liegen, die sich an vielen Stellen bzw. in unterschiedlichen Quellenarten festmachen lassen.<br \/>\nAls konkreter Untersuchungsgegenstand f\u00fcr dieses Dissertationsvorhaben wird die ober\u00f6sterreichische Benediktinerabtei Lambach herangezogen, deren 1056 mit der Gr\u00fcndung durch Adalbero von W\u00fcrzburg beginnende Geschichte aus einer neuen Perspektive betrachtet werden soll. Diese Auswahl ergibt sich zum einen daraus, dass dieses Kloster \u00fcber ein gut aufgearbeitetes, zahlreiche mittelalterliche Handschriften beinhaltendes Archiv verf\u00fcgt; zum anderen ist die Geschichte dieser im 11. Jahrhundert entstandenen Benediktinerabtei von Ver\u00e4nderungen und Reformen gepr\u00e4gt, die fallweise genau dokumentiert wurden. Der Fokus dieser sinnesgeschichtlichen Untersuchung soll auf dem Wissen \u00fcber die sinnliche Perzeption, der Auseinandersetzung mit den f\u00fcnf Sinnen, den den Sinnen zugeschriebenen Bedeutungen, dem Herstellen von Bedingungen f\u00fcr das Erreichen bestimmter sinnlicher Erfahrungen, dem Unterdr\u00fccken-Wollen sinnlicher Wahrnehmung und der Rolle sinnlicher Wahrnehmung im Kontext des Klosterlebens in der untersuchten Benediktinerabtei liegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/figure>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8220;Katrin Unterberger&#8220; tab_id=&#8220;Katrin-Unterberger&#8220;][vc_column_text]<\/p>\n<h3><span class=\"_pe_N2 PersonaPaneLauncher\" role=\"presentation\"><span class=\"_pe_l\"><span class=\"bidi allowTextSelection\" style=\"box-sizing: inherit;\" data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e97fb452fcc-1\" aria-label=\"Von Flurina Camenisch &lt;flurina.camenisch@kulturforschung.ch&gt;. Dr\u00fccken Sie die EINGABETASTE, um die Visitenkarte zu \u00f6ffnen.\">Katrin Unterberger<br \/>\n<\/span><\/span><\/span><\/h3>\n<figure class=\"wp-block-table\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Fachbereich<\/strong><\/td>\n<td>Germanistik<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Hauptbetreuung<\/strong><\/td>\n<td>Univ.-Prof. Dr. Manfred Kern (FB Germanistik)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Nebenbetreuung<\/strong><\/td>\n<td>Univ.-Ass.<sup>in<\/sup> Dr.<sup>in <\/sup>Martina Feichtenschalger (FB Germanistik)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Kontakt<\/strong><\/td>\n<td><a title=\"katrin.unterberger@stud.plus.ac.at\" data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e97fb452fcc-3,typo-65e97fb452fcc-4\" data-content=\"0FmLjFmLzVHbw5CZ1R3cAJXZpFWbrN2b0NnLulWbhpmblJmOvRHbpFWb\"><span data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e97fb452fcc-8\">katrin.unterberger@stud.plus.ac.at<\/span><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Thema der Dissertation<\/strong><\/td>\n<td>\u2018Diz was dem zw\u00eevelaere ein n\u00e2he g\u00eandiu swaere.\u2019 Die Ambiguit\u00e4tstoleranz in mittelalterlichen Texten<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Abstract<\/strong><\/td>\n<td>Die Ausgangsfrage dieser Dissertation ist, inwiefern sich die moderne, aus der Psychologie stammende Theorie der Ambiguit\u00e4tstoleranz in mittelalterlichen Texten widerspiegelt. Dabei darf dieser Begriff nicht mit Toleranz an sich verwechselt werden. Mittelalterliche Texte und tolerantes Verhalten wurden in der Forschung schon vielfach behandelt. Ambiguit\u00e4tstoleranz meint jedoch die F\u00e4higkeit, in einer Situation, die zwei oder mehrere oft gleichwertige Entscheidungsm\u00f6glichkeiten bietet, eben dieser Lage gegen\u00fcber tolerant bleiben zu k\u00f6nnen.<br \/>\nAmbiguit\u00e4tstolerantes aber auch ambiguit\u00e4tsintolerantes Verhalten, das sich in den Textstellen durch Figurenverhalten oder \u00c4u\u00dferungen von Erz\u00e4hlinstanzen zeigen kann, wird im Zuge dieser Arbeit untersucht. Nach einer Definition des Begriffs werden Merkmale der Ambiguit\u00e4tstoleranz im mittelalterlichen Text festgehalten, analysiert und interpretiert, um abschlie\u00dfend eine Systematik in ihrer literarischen Anwendungsweise zu definieren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/figure>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8220;Anna Vierlinger&#8220; tab_id=&#8220;Anna-Vierlinger&#8220;][vc_column_text]<\/p>\n<h3><span class=\"_pe_N2 PersonaPaneLauncher\" role=\"presentation\"><span class=\"_pe_l\"><span class=\"bidi allowTextSelection\" style=\"box-sizing: inherit;\" data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e97fb452fcc-1\" aria-label=\"Von Flurina Camenisch &lt;flurina.camenisch@kulturforschung.ch&gt;. Dr\u00fccken Sie die EINGABETASTE, um die Visitenkarte zu \u00f6ffnen.\">Anna Vierlinger<\/span><\/span><\/span><\/h3>\n<figure class=\"wp-block-table\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Fachbereich<\/strong><\/td>\n<td>Geschichte<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Hauptbetreuung<\/strong><\/td>\n<td>Ap. Prof.<sup>in<\/sup> MMag.<sup>a<\/sup> Dr.<sup>in<\/sup> Elisabeth Gruber (IZMF \/ IMAREAL)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Nebenbetreuung<\/strong><\/td>\n<td>\u00a0PD Dr. Andreas Zajic (\u00d6AW)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Kontakt<\/strong><\/td>\n<td><a title=\"anna.vierlinger@plus.ac.at\" data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e97fb452fcc-3,typo-65e97fb452fcc-4\" data-content=\"0FmLjFmLzVHbw5CZ1R3cAJXZpFWbrN2b0NnLulWbhpmblJmOvRHbpFWb\"><span data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e97fb452fcc-8\">anna.vierlinger@plus.ac.at<\/span><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Thema der Dissertation<\/strong><\/td>\n<td>Kleidung und Textilien als soziale Marker in religi\u00f6sen Gemeinschaften des fr\u00fchen 16. Jahrhunderts<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Abstract<\/strong><\/td>\n<td><em>In Bearbeitung.<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[\/vc_tta_section][\/vc_tta_tour]<div class=\"headings-title\"><div class=\"mb72 mb16 mb-xs-40 text-center\"><h3  class=\"widgettitle mb0\">Abgeschlossene Dissertationsprojekte<\/h3><\/div><\/div>[vc_tta_tour][vc_tta_section title=&#8220;Flurina Camenisch&#8220; tab_id=&#8220;Flurina-Camenisch&#8220;][vc_column_text]<\/p>\n<h3><span class=\"_pe_N2 PersonaPaneLauncher\" role=\"presentation\"><span class=\"_pe_l\"><span class=\"bidi allowTextSelection\" style=\"box-sizing: inherit;\" data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e84a190bf54-1\" aria-label=\"Von Flurina Camenisch &lt;flurina.camenisch@kulturforschung.ch&gt;. Dr\u00fccken Sie die EINGABETASTE, um die Visitenkarte zu \u00f6ffnen.\">Flurina Camenisch<\/span><\/span><\/span><\/h3>\n<figure class=\"wp-block-table\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Fachbereich<\/strong><\/td>\n<td>Geschichte<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Hauptbetreuung<\/strong><\/td>\n<td>Prof. Dr. Simon Teuscher (UZH)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Nebenbetreuung<\/strong><\/td>\n<td>Univ.-Prof.<sup>in<\/sup> MMag.<sup>a<\/sup> Dr.<sup>in<\/sup> Christina Antenhofer (FB Geschichte)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Kontakt<\/strong><\/td>\n<td><a title=\"flurina.camenisch@kulturforschung.ch\" data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e84a190bf54-3,typo-65e84a190bf54-4\" data-content=\"==Aaj5yZuVHajNncvZmc1RHb1tGQoN2cp5WZtF2YuEmbpJXdsZmOvRHbpFWb\"><span data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e84a190bf54-8\">flurina.camenisch@kulturforschung.ch<\/span><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Thema der Dissertation<\/strong><\/td>\n<td>Kredite, Korrespondenz, Konflikte: Grenz\u00fcberschreitende Adelsbeziehungen und transregionale Verflechtungen im sp\u00e4tmittelalterlichen Graub\u00fcnden<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Abstract<\/strong><\/td>\n<td>Aufgrund der Tatsache, dass das Gebiet des heutigen Kantons Graub\u00fcnden geographisch am Rande der Schweiz liegt, wird es oftmals als periphere Region wahrgenommen. Diese nationalstaatlich gepr\u00e4gte Sichtweise wurde durch die \u00e4ltere Geschichtsforschung auch auf das Sp\u00e4tmittelalter zur\u00fcckprojiziert. Neuere Untersuchungen zu anderen Regionen der heutigen Schweiz haben in den vergangenen Jahren jedoch gezeigt, dass die eidgen\u00f6ssischen Orte und deren F\u00fchrungsschicht im Sp\u00e4tmittelalter auf vielf\u00e4ltige Art und Weise mit angrenzenden politischen Entit\u00e4ten verbunden waren und lassen vermuten, dass f\u00fcr das Gebiet des heutigen Graub\u00fcndens \u00c4hnliches galt.<br \/>\nObwohl gerade das Gebiet des heutigen Kantons Graub\u00fcnden von verschiedenen politischen und kulturellen Sp\u00e4hern umgeben und gepr\u00e4gt ist und war, blieben f\u00fcr dieses Gebiet verflechtungsgeschichtliche Untersuchungen f\u00fcr das Sp\u00e4tmittelalter bisher jedoch weitgehend aus. Gerade der Adel, der sich aufgrund seiner zahlreichen grenz\u00fcberschreitenden Beziehungen als Untersuchungsgegenstand besonders gut eigenen w\u00fcrde, wurde in der neueren Forschung kaum ber\u00fccksichtigt, was auf eine noch immer andauernde Verdr\u00e4ngung des Adels aus dem schweizerischen Geschichtsbild zur\u00fcckzuf\u00fchren ist.<br \/>\nDas Dissertationsprojekt m\u00f6chte diese \u2013 sowohl geographische als auch akteursbezogene \u2013 Forschungsl\u00fccke schliessen. Daf\u00fcr werden exemplarisch die grenz\u00fcberschreitenden Beziehungen Graf Georgs von Werdenberg-Sargans (1425-1504) untersucht. Dieser ist ein prominentes Beispiel f\u00fcr einen sp\u00e4tmittelalterlichen Adligen, der zahlreiche Beziehungen zu ausw\u00e4rtigen Machthabern wie den Herz\u00f6gen von Mailand oder dem Herzog von Tirol unterhielt und gleichzeitig seine lokale Machtposition im Raum des heutigen Graub\u00fcndens vergleichsweise lange halten konnte.<br \/>\nZiel des Projekts ist es einerseits, die Ausgestaltung der grenz\u00fcberschreitenden Beziehungen Graf Georgs und deren Bedeutung f\u00fcr dessen Machterhalt zu analysieren. Zu welchen Akteuren suchte Graf Georg in welchen Situationen Beziehungen? Welche gegenseitigen Interessen und Machtverh\u00e4ltnisse waren f\u00fcr die jeweiligen Beziehungen charakteristisch? In welchen Situationen f\u00fchrten die grenz\u00fcberschreitenden Beziehungen zu einem konkreten Vorteil f\u00fcr Graf Georg und in welchen Situationen f\u00fchrten sie aus welchen Gr\u00fcnden zu Konflikten?<br \/>\nZiel des Projekts ist es zudem, zu analysieren, welche Bedeutung die grenz\u00fcberschreitenden Beziehungen Graf Georgs f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung in seinen B\u00fcndner Einflussgebieten hatten.<br \/>\nDas Projekt geht dabei von der Pr\u00e4misse aus, dass Graf Georg als eine Art grenz\u00fcberschreitender Broker agierte und damit einen Einfluss auf die lokale Gesellschaft und deren Einbindung in transregionale Verflechtungszusammenh\u00e4nge hatte.<br \/>\nDie drei Schlagworte \u00abKredite, Korrespondenz, Konflikte\u00bb im Titel des Dissertationsprojekts verweisen einerseits auf m\u00f6gliche Folgen der grenz\u00fcberschreitenden Beziehungen Graf (\u00abKonflikte\u00bb), andererseits verweisen sie auf die Methode des Projekts (\u00abKredite\u00bb, \u00abKorrespondenz\u00bb). So wird versucht, die Auspr\u00e4gung der grenz\u00fcberschreitenden Beziehungen Graf Georgs und deren Bedeutung f\u00fcr die lokale Bev\u00f6lkerung anhand von verschiedenen Praktiken wie Kreditvergaben, Korrespondenzinhalt und -h\u00e4ufigkeit usw. zu rekonstruieren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8220;Barbara-Denicolo&#8220; tab_id=&#8220;Barbara-Denicolo&#8220;][vc_column_text]<\/figure>\n<h3>Barbara Denicol\u00f2<\/h3>\n<figure class=\"wp-block-table\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Fachbereich<\/strong><\/td>\n<td>Geschichte<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Hauptbetreuung<\/strong><\/td>\n<td>Univ.-Prof.<sup>in<\/sup> MMag.<sup>a<\/sup> Dr.<sup>in<\/sup> Christina Antenhofer (FB Geschichte)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Nebenbetreuung<\/strong><\/td>\n<td>Univ.-Prof. Dr. Thomas Ertl (FU Berlin)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Kontakt<\/strong><\/td>\n<td><a title=\"barbara.denicolo@plus.ac.at\" data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e9778743111-1,typo-65e9778743111-2\" data-content=\"==Adh5yYh5yc1xGcA9GbvNWauVGZuEmchJmchJmOvRHbpFWb\"><span data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e9778743111-6\">barbara.denicolo@plus.ac.at<\/span><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Thema der Dissertation<\/strong><\/td>\n<td><i>\u201eVon Speis zu kochen\u201c. <\/i>Kochb\u00fccher und Rezeptsammlungen als Quellen f\u00fcr die Kulturgeschichte des Sp\u00e4tmittelalters und der Fr\u00fchen Neuzeit. Analyse \u2013 Vergleich.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Abstract<\/strong><\/td>\n<td>Essen und Trinken sind nicht nur menschliche Grundbed\u00fcrfnisse, sondern mit sozialen, kulturellen, religi\u00f6sen oder gesundheitlichen Vorstellungen verbunden. Die Fragen, was, wie, warum und mit wem wir essen, sind stark vom jeweiligen Zeitgeist gepr\u00e4gt und ein wichtiges Merkmal der pers\u00f6nlichen und gesellschaftlichen Identit\u00e4t. Daher sind historische Kochb\u00fccher und Rezeptsammlungen aussagekr\u00e4ftige Quellen f\u00fcr unterschiedliche kultur- und sprachgeschichtliche Fragestellungen. Die Dissertation untersucht insgesamt siebzig \u00fcberwiegend handschriftlich \u00fcberlieferte Rezeptsammlungen aus dem oberdeutschen Sprachraum von der zweiten H\u00e4lfte des 14. bis zur ersten H\u00e4lfte des 17. Jahrhunderts. Alle Nennungen von Zutaten, Ger\u00e4tschaften, Zubereitungsarten sowie Herkunftsbezeichnungen werden zun\u00e4chst digital erfasst, um zum einen synchrone Vergleiche der einzelnen Handschriften untereinander, zum anderen diachrone Vergleiche innerhalb des genannten Zeitraums zu erm\u00f6glichen. Denn die Handschriften sind in einem Zeitraum von zwei Jahrhunderten entstanden und weisen daher auch Unterschiede in Aufbau, Sprache, Schrift und Inhalt auf. Die Arbeit geht von der Pr\u00e4misse aus, dass Kochrezepte als \u201eSeismographen\u201c der mittelalterlichen Lebenswelt bezeichnet werden k\u00f6nnen und mehr \u00fcber die Vergangenheit aussagen als nur \u00fcber die Verwendung bestimmter Lebensmittel und Gew\u00fcrze in spezifischen Kontexten. Sie sind vielschichtige Quellen f\u00fcr viele Aspekte mittelalterlicher Kultur, aus denen verschiedene geschichtswissenschaftliche Disziplinen einen Nutzen ziehen k\u00f6nnen, etwa die Wirtschafts-, Handels- und Technikgeschichte, die Alltags- und Kulturgeschichte, die Realienkunde oder die Medizin-, K\u00f6rper- und Geschlechtergeschichte. Daher untersuche ich die Rezepte bzw. Sammlungen auf ihren Aussagegehalt zu verschiedenen Teilbereichen der Kulturgeschichte, etwa zu Natur und Umwelt, K\u00f6rper und Geschlecht oder Identit\u00e4t und Alterit\u00e4t. Durch das breit angelegte Untersuchungskorpus und die kulturgeschichtlichen Forschungsfragen m\u00f6chte ich mit dieser Arbeit eine Forschungsl\u00fccke schlie\u00dfen, denn bisher fehlt eine gr\u00f6\u00dfere, \u00fcberblicksartige Untersuchung aus dem Bereich der Geschichtswissenschaften, welche die bislang edierten und nicht edierten deutschen Kochb\u00fccher ber\u00fccksichtigt, vergleicht und Fragen, etwa nach Auftraggeber*innen, Benutzer*innen, Aufbau usw. diskutiert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/figure>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8220;Nora Grundtner&#8220; tab_id=&#8220;Nora-Grundtner&#8220;][vc_column_text]<\/p>\n<h3>Nora Grundtner<\/h3>\n<figure class=\"wp-block-table\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Fachbereich<\/strong><\/td>\n<td>Germanistik<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Hauptbetreuung<\/strong><\/td>\n<td>Univ.-Prof. Dr. Manfred Kern (FB Germanistik)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Nebenbetreuung<\/strong><\/td>\n<td>Univ.-Ass.<sup>in<\/sup> Dr.<sup>in<\/sup> Martina Feichtenschlager (FB Germanistik)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Kontakt<\/strong><\/td>\n<td><a title=\"nora.grundtner@plus.ac.at\" data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e847a315da6-1,typo-65e847a315da6-2\" data-content=\"=QXYuMWYuMXdsBHQyVmb0Rmb1J3ZuEmcv5mOvRHbpFWb\"><span data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e847a315da6-6\">nora.grundtner@plus.ac.at<\/span><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Thema der Dissertation<\/strong><\/td>\n<td>Tierische H\u00e4ute \u2013 Menschliche Tr\u00e4ger. Mensch-Tier-Analogien \u00fcber die materielle Sachkultur in der mittelhochdeutschen Literatur.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Abstract<\/strong><\/td>\n<td>Tierh\u00e4ute in Form von Fellen und Pelzen k\u00f6nnen in der h\u00f6fischen Literatur des deutschsprachigen Mittelalters einen prominenten Platz einnehmen. M\u00e4ntel mit Pelzverbr\u00e4mung werden als Geschenke \u00fcberreicht, Pelz gef\u00fctterte Decken w\u00e4rmen die Akteur*innen und selbst auf Schilden sind Pelzornamente angebracht. Inwiefern kann die N\u00e4he des tierischen Materials zum menschlichen K\u00f6rper als eine \u00c4hnlichkeit zwischen Mensch und Tier gelesen werden? Die dem Tier zugesprochenen Eigenschaften k\u00f6nnen auf den Tr\u00e4ger\/ die Tr\u00e4gerin \u00fcbertragen werden, so etwa, wenn das Fell eines wilden Tieres als Zeichen von St\u00e4rke angelegt wird. Bei kostbaren Pelzen hingegen l\u00e4sst sich eine umfassendere tierische Attribuierung nachvollziehen, was sich im Spiel zwischen Tierfell und Menschenhaut zeigt. Eine sch\u00f6ne Dame strampelt im Schlaf ihre Pelzdecke ab, sodass der dunkelbraune Zobelpelz sie nur noch von der H\u00fcfte abw\u00e4rts bedeckt. Der Pelz deckt zu, gleichzeitig gibt dieser durch die N\u00e4he des Materials von Haut und Pelz eine Vorstellung, was sich unter der Decke verbirgt; der Pelz auf der nackten Haut kann so ver- und enth\u00fcllen zugleich. In der Dissertation werden ausgehend vom Oeuvre Wolframs von Eschenbach tierische Materialien im Text untersucht und in einen gr\u00f6\u00dferen kulturgeschichtlichen und -wissenschaftlichen Kontext eingebunden. Denn der Mensch-Tier-Diskurs \u00fcber das Anlegen tierischer H\u00e4ute ist \u2013 so k\u00f6nnte man argumentieren \u2013 bereits in der Genesis vorgezeichnet. Die ersten Kleidungsst\u00fccke, die Adam und Eva von Gott erhalten, sind aus Tierh\u00e4uten gefertigt. Das Tragen von Tiermaterialien ist Folge des S\u00fcndenfalls und geht mit der Schlachtung und der Verarbeitung von Lebewesen einher. Der Ausl\u00f6ser des Brudermords \u2013 Kain erschl\u00e4gt Abel \u2013 ist eine tierische Opfergabe. Der erste Betrug \u2013 Jakob ahmt seinen behaarten Bruder Esau nach, indem er Ziegenfelle um seine H\u00e4nde wickelt \u2013 erfolgt mithilfe eines Tieres. In der Darstellung Jakobs und Esaus wird die grunds\u00e4tzliche Diskussion von Natur und Kultur bereits zum Ausdruck gebracht. Auch Tierh\u00e4ute sind als nat\u00fcrliche tierische Produkte, die durch kultivierte Verfahren haltbar gemacht werden, Grenzg\u00e4nger zwischen Natur und Kultur. Der flie\u00dfende \u00dcbergang zwischen Tier und Mensch wird, so die Forschungsthese, in der mittelhochdeutschen Literatur auf mehreren Ebenen angedeutet. So besteht eine materielle \u00c4hnlichkeit von Mensch- und Tierhaut und die mittelhochdeutschen Substantive vel und h\u00fbt bezeichnen sowohl die menschliche als auch die tierische Haut. Dar\u00fcber hinaus kann Pelz in der h\u00f6fischen Literatur ein Zeichen von Kostbarkeit und Auserw\u00e4hltsein, Nacktheit, Herkunft, Tapferkeit und erotische Anspielung zugleich sein. Diesen vielf\u00e4ltigen und spielerischen Einsatz des tierischen Materials in Bezug auf die menschlichen Tr\u00e4ger und Tr\u00e4gerinnen im Text herauszuarbeiten, ist Thema meines Dissertationsprojekts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/figure>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8220;Livia Heilingbrunner&#8220; tab_id=&#8220;Livia-Heilingbrunner&#8220;][vc_column_text]<\/p>\n<h3><span class=\"_pe_N2 PersonaPaneLauncher\" role=\"presentation\"><span class=\"_pe_l\"><span class=\"bidi allowTextSelection\" style=\"box-sizing: inherit;\" data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e9792677f3d-1\" aria-label=\"Von Flurina Camenisch &lt;flurina.camenisch@kulturforschung.ch&gt;. Dr\u00fccken Sie die EINGABETASTE, um die Visitenkarte zu \u00f6ffnen.\">Livia Heilingbrunner<\/span><\/span><\/span><\/h3>\n<figure class=\"wp-block-table\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Fachbereich<\/strong><\/td>\n<td>Geschichte<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Hauptbetreuung<\/strong><\/td>\n<td>Univ. Prof. DDr. Gerhard Ammerer (FB Geschichte)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Nebenbetreuung<\/strong><\/td>\n<td>Assoz. Prof. Priv.-Doz. Mag. Dr. Jan Cemper-Kiesslich (IFFB Gerichtsmedizin und Forensische Neuropsychiatrie)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Kontakt<\/strong><\/td>\n<td><a title=\"livia.heilingbrunner@plus.ac.at\" data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e9792677f3d-3,typo-65e9792677f3d-4\" data-content=\"=QXYuMWYuMXdsBHQyVmbuVncidmbpxWalhmLhlmdpxmOvRHbpFWb\"><span data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e9792677f3d-8\">livia.heilingbrunner@plus.ac.at<\/span><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Thema der Dissertation<\/strong><\/td>\n<td>Heterodoxe Impulse und Methoden aus der Arch\u00e4ometrie f\u00fcr die Geschichtswissenschaft unter Einbezug von \u00f6konomischem und strategischem Projektmanagement. Mit einem interdisziplin\u00e4ren Fallbeispiel \u00fcber den Tempelritterorden und seinen neunten Gro\u00dfmeister Arnau de Torroja<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Abstract<\/strong><\/td>\n<td>Die Dissertation erhebt, untersucht und diskutiert die Notwendigkeit einer Integration au\u00dferdisziplin\u00e4rer Methoden aus der Arch\u00e4ometrie f\u00fcr die Beantwortung historischer Fragestellungen und setzt sich damit auseinander, ob, wie und wof\u00fcr diese angewendet werden k\u00f6nnen. Sie ist einerseits eine kritische Auseinandersetzung mit diesen Methoden und andererseits eine Vorstellung und Beschreibung von verf\u00fcgbaren arch\u00e4ometrischen Analysen und ihrem individuellen Aussagepotential. Der Begriff heterodoxe Methoden und Impulse meint dabei jene Methoden, die von den klassischen Methoden der Geschichtsforschung abweichen. In diesem Sinne versteht sich diese Abhandlung einerseits als interdisziplin\u00e4res Projekt, welches sich generell dem fachspezifischen Einfluss und der Inklusion fachfremder Methoden aus den Naturwissenschaften in die Geschichtswissenschaft zuwendet, und andererseits als f\u00e4cher\u00fcbergreifendes Bindeglied, welches speziell zwischen den Methoden der Arch\u00e4ometrie und der Geschichtsforschung fungieren will. Vorrangig ist dabei der Output f\u00fcr die Historiographie und die prim\u00e4re Zielgruppe stellen demnach Historiker*innen dar.<br \/>\nW\u00e4hrend sich benachbarte Disziplinen wie die Ur- und Fr\u00fchgeschichte und auch die Arch\u00e4ologie zur Beantwortung historischer Fragen schon weit l\u00e4nger den Methoden der Arch\u00e4ometrie bedienen, zeichnete sich in der Geschichtsforschung eine eher langsame und recht verhaltene Tendenz ab. Dieser Trend ist auch dem Umstand geschuldet, dass sich die erstgenannten Disziplinen, schon aufgrund sp\u00e4rlicher oder nicht vorhandener schriftlicher Quellen in ihren Epochen diesen Methoden vermehrt zuwenden. Die inhaltlichen<br \/>\nAusf\u00fchrungen in der Dissertation sollen sich nat\u00fcrlich nicht nur auf eine konzepttheoretische Ebene beschr\u00e4nken. Vielmehr liegen die praktische Anwendung, Umsetzung und f\u00e4cher\u00fcbergreifende Kommunikation im Vordergrund, um im Anschluss auch eine Art Leitfaden zur Hand zu haben, wie die Integration der ausgew\u00e4hlten f\u00e4cher\u00fcbergreifenden Methoden in der historischen Forschung gelingen kann. Den Weg in die praktische Umsetzung begleiten dazu ausgew\u00e4hlte Fallbeispiele.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/figure>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8220;David Hobelleitner&#8220; tab_id=&#8220;David-Hobelleitner&#8220;][vc_column_text]<\/p>\n<h3>David Hobelleitner<\/h3>\n<figure class=\"wp-block-table\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Fachbereich<\/strong><\/td>\n<td>Kunstgeschichte<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Hauptbetreuerin<\/strong><\/td>\n<td>Univ.-Prof.<sup>in<\/sup> Dr.<sup>in<\/sup> Renate Prochno-Schinkel (FB Kunst-, Musik- und Tanzwissenschaft)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Nebenbetreuer<\/strong><\/td>\n<td>Univ.-Prof. Dr. Dietmar Winkler<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Kontakt<\/strong><\/td>\n<td><a title=\"david.hobelleitner@plus.ac.at\" data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e9798385a0a-1,typo-65e9798385a0a-2\" data-content=\"=QXYuMWYucmYzBkcl5GdpVGbsVmYvhmLklmdhRmOvRHbpFWb\"><span data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e9798385a0a-6\">david.hobelleitner@plus.ac.at<\/span><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Thema der Dissertation<\/strong><\/td>\n<td><i><\/i><em>\u201eindubitanter efficitur sanctus.\u201c\u00a0<\/em><br \/>\nHeilige P\u00e4pste in r\u00f6mischen Bildprogrammen des elften und zw\u00f6lften Jahrhunderts<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Abstract<\/strong><\/td>\n<td>Papst Gregor VII. (1073\u20131085) postulierte in seinem\u00a0<em>Dictatus papae<\/em>\u00a0von 1075 eine sofortige Heiligkeit des Papstes, sofern dieser nach kanonischem Recht gew\u00e4hlt und ordiniert wurde. Davon ausgehend untersucht die vorliegende Arbeit, wie sich p\u00e4pstliche Heiligkeit in r\u00f6mischen Bildprogrammen niederschlug. Im Fokus stehen die Entwicklungen und Ver\u00e4nderungen von ikonographischen Motiven der Zeit zwischen der Mitte des elften bis zur Mitte des zw\u00f6lften Jahrhunderts, einer Phase, die durch die einschneidenden Umw\u00e4lzungen der Kirchenreform gepr\u00e4gt war. Bildprogramme dieser Epoche verhandelten nicht zuletzt virulente Anliegen der Reformbewegung. Geographisch liegt der Schwerpunkt der Arbeit auf dem r\u00f6mischen Stadtgebiet als Sitz und direktem Einflussgebiet des Papsttums. Angesichts der hohen Verlustrate an Kunstwerken in Rom selbst schlie\u00dft die Studie dar\u00fcber hinaus auch Denkm\u00e4ler in Latium und in unmittelbar daran angrenzenden Regionen mit ein. Ziel der Arbeit ist es, die vielf\u00e4ltigen Konstruktionsmechanismen p\u00e4pstlicher Heiligkeit anhand von vier Fallbeispielen darzulegen. Die Einzeluntersuchungen widmen sich dem Apostelf\u00fcrsten Petrus, seinem Nachfolger Clemens I. sowie Papst Silvester I. (314\u2013335) und nehmen abschlie\u00dfend zwei Programme aus der Zeit um 1130\/1140 in den Blick, die rezente Inhaber der r\u00f6mischen<em>\u00a0sedes apostolica<\/em>\u00a0als Heilige ins Bild setzten. Erstmals wird damit ein breiteres Panorama an Darstellungen der p\u00e4pstlichen\u00a0<em>sanctitas\u00a0<\/em>im Untersuchungszeitraum geboten. Nicht zuletzt soll damit auch ein Beitrag zum besseren Verst\u00e4ndnis der kirchenpolitischen Dimension von Bildern und ihrer Funktion in einer Zeit des Umbruchs und der Erneuerung geleistet werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/figure>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8220;Ruth Isser&#8220; tab_id=&#8220;Ruth-Isser&#8220;][vc_column_text]<\/p>\n<h3>Ruth Isser<\/h3>\n<figure class=\"wp-block-table\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Fachbereich<\/strong><\/td>\n<td>Geschichte<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Hauptbetreuung<\/strong><\/td>\n<td>Univ.-Prof.<sup>in<\/sup> MMag.<sup>a<\/sup> Dr.<sup>in<\/sup> Christina Antenhofer (FB Geschichte)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Nebenbetreuung<\/strong><\/td>\n<td>Univ.-Prof. Mag.\u00a0Dr. Manfred Kern (FB Germanistik)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Kontakt<\/strong><\/td>\n<td><a title=\"ruth.isser@plus.ac.at\" data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e8599106aa4-1,typo-65e8599106aa4-2\" data-content=\"==Adh5yYh5yc1xGcAJXZzNXaugGd1JnOvRHbpFWb\"><span data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e8599106aa4-6\">ruth.isser@plus.ac.at<\/span><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Thema der Dissertation<\/strong><\/td>\n<td>Eleonore von Schottland zwischen Agency und Wissen. Eine F\u00fcrstin im Spiegel ihrer Zeit.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Abstract<\/strong><\/td>\n<td>Eleonore von Schottland, die prominente sp\u00e4tmittelalterliche Tiroler F\u00fcrstin, ist Mittelpunkt der vorliegenden Dissertation. Bekanntheit erhielt diese insbesondere angesichts der gro\u00dfen Bedeutung, die ihr von der Literaturwissenschaft als M\u00e4zenin und sogar Autorin literarischer Werke zugesprochen wird. In Abgrenzung zu den \u00e4lteren Arbeiten zu Eleonore von Schottland w\u00e4hlt die Dissertation einen neuen, geschlechterhistorischen Zugang und stellt die Frage nach Eleonores Sozialisation und Bildung, die in die Themenbereiche der Agency und des Wissens \u00fcbersetzt werden. In Anlehnung an Martin Kintzinger wird die Unterscheidung zwischen Handlungs- und Bildungswissen gew\u00e4hlt, um eine zu eng an literater Bildung und damit der Moderne geschuldeten Definition zu vermeiden. \u00dcber den Ansatz von Susanne Schul wird auch Geschlecht als Kategorie des Wissens betrachtet. Neben der Kategorie des Wissens er\u00f6ffnet die Kategorie der Agency im Sinne von Handlungskompetenz und \u2013r\u00e4umen (nach J. Butler) die Chance, das Handeln von Frauen nicht mehr als Folie vor dem Handeln m\u00e4nnlicher Akteure (meist defizit\u00e4r) zu betrachten, sondern vielmehr die genuin weiblichen Handlungsm\u00f6glichkeiten aufzuzeigen und sichtbar zu machen. Aufgebaut ist die Arbeit vor diesem Hintergrund \u00fcber einen dreifach interdisziplin\u00e4ren Zugang: Prim\u00e4r ist sie als historisch medi\u00e4vistische Arbeit angelegt, sie gliedert sich aber zweitens ein in eine artikulierte geschlechtergeschichtliche Ausrichtung, die sich insbesondere auch in den gew\u00e4hlten methodischen Zug\u00e4ngen abbildet (Scott, Butler). Drittens ordnet sie sich in die germanistische Forschung ein. Bearbeitet werden alle zug\u00e4nglichen historischen Quellen zur F\u00fcrstin: Das Spektrum der archivalischen Quellen umfasst Briefe, Rechnungsb\u00fccher, Inventare und Hofordnungen. Dazu kommen die \u00fcberlieferten literarischen Quellen, die mit Eleonore in Verbindung stehen. Die Ergebnisse der Arbeit zeigen Eleonore von Schottland als eine facettenreiche sp\u00e4tmittelalterliche F\u00fcrstin deren Agency und Wissen insbesondere \u00fcber spezifische Sph\u00e4ren sichtbar wird: mittels politischer Partizipation, Repr\u00e4sentation, Reproduktion, sozialer Aufgaben und die Sorge um das Seelenheil sowie \u00fcber die Partizipation im kulturellen Bereich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/figure>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8220;Klara Lindnerova&#8220; tab_id=&#8220;Klara-Lindnerova&#8220;][vc_column_text]<\/p>\n<h3>Klara Lindnerova<\/h3>\n<figure class=\"wp-block-table\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Fachbereich<\/td>\n<td>Kunstgeschichte<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Hauptbetreuerin<\/td>\n<td>Univ.-Prof.<sup>in <\/sup>Dr.<sup>in<\/sup> Renate Prochno-Schinkel (FB Kunst-, Musik- und Tanzwissenschaft)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Nebenbetreuerin<\/td>\n<td>Dr.phil.habil. Nadia J. Koch, M.A. (FB Altertumswissenschaften)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Kontakt<\/strong><\/td>\n<td><a title=\"klara.lindnerova@plus.ac.at\" data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e97c36b62fa-1,typo-65e97c36b62fa-2\" data-content=\"==Adh5yYh5yc1xGcAFmdvJXZuRmbpxmLhJXYstmOvRHbpFWb\"><span data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e97c36b62fa-6\">klara.lindnerova@plus.ac.at<\/span><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Thema der Dissertation<\/strong><\/td>\n<td>Jan van Eyck und die Antike<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Abstract<\/strong><\/td>\n<td>Ziel des Dissertationsvorhabens ist, Einfl\u00fcsse der antiken Kunst und Kultur auf die k\u00fcnstlerische Produktion Jan van Eycks (um 1390-1441) systematisch zu untersuchen. Als Vorarbeit gilt es das in Zusammenhang mit dem aufkommenden Fr\u00fchhumanismus neugewonnene Interesse f\u00fcr antike Kultur und die damit einhergehende Nachahmung antiker Vorbilder im soziokulturellen Umfeld des fl\u00e4mischen Malers n\u00e4her zu beleuchten. Ausgehend von franko-fl\u00e4mischen Gelehrten, die nach dem Vorbild der italienischen Humanisten die Antike zum normativen Ma\u00dfstab erhoben, wird der Blick auf die Hofkultur Philipps des Guten gelenkt. Der burgundische Herzog, der Jan van Eyck 1425 als Kammerherrn und Hofmaler in seinen Dienst berief, zog antike Modelle f\u00fcr die herrschaftliche Selbstdarstellung heran. Jedoch nicht nur in den elit\u00e4ren Zirkeln des burgundischen Hofes kam der fl\u00e4mische Maler mit der antiken Kultur in Ber\u00fchrung, sondern aller Wahrscheinlichkeit nach auch \u00fcber seine nicht-h\u00f6fischen Auftraggeber. Einige von ihnen hatten mannigfaltige Bez\u00fcge zu Italien, waren humanistisch gebildet oder standen in Kontakt zu f\u00fchrenden Humanisten. Vor dieser intellektuell-kulturellen Folie l\u00e4sst sich Jan van Eycks Werk neu interpretieren. Das gro\u00dfe Interesse an antiker Kultur war nicht nur f\u00fcr die Produktion des K\u00fcnstlers, sondern auch f\u00fcr die Werkrezeption von Bedeutung. Sowohl der K\u00fcnstler als auch (gelehrte) Rezipienten waren mit der literarischen \u00dcberlieferung antiker Themen vertraut und an einer Bild- und Formansprache, die vom zeitgen\u00f6ssischen Stilvokabular abweicht, interessiert. Parallele Entwicklungen sind zeitglich in Italien nachzuweisen. Zur Analyse von Jan van Eycks Antikenrezeption werden seinen Werken einerseits antike, mittelalterliche und fr\u00fchneuzeitliche Texte und andererseits antike Objekte, beziehungsweise solche, die als antike Erzeugnisse galten, als Vergleichsbeispiele gegen\u00fcbergestellt. Sie waren meiner These nach Modelle f\u00fcr die Selbstinszenierung des Malers, die bahnbrechende Mimesis seiner Bilder, wie auch f\u00fcr moralische Bildinhalte oder Darstellungen antikisierender Architektur. Zum ersten Mal wird hier Jan van Eycks Antikenrezeption umfassend betrachtet, womit nicht nur eine neue Sichtweise auf das Werk des Ausnahmek\u00fcnstlers geschaffen wird, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur vieldiskutieren Bedeutung der Antike in der fr\u00fchneuzeitlichen Kultur n\u00f6rdlich der Alpen geleistet wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/figure>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8220;Tobias Pamer&#8220; tab_id=&#8220;Tobias-Pamer&#8220;][vc_column_text]<\/p>\n<h3>Tobias Pamer<\/h3>\n<figure class=\"wp-block-table\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Fachbereich<\/strong><\/td>\n<td>Geschichte<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Hauptbetreuung<\/strong><\/td>\n<td>Univ.-Prof.<sup>in<\/sup> MMag.<sup>a<\/sup> Dr.<sup>in<\/sup> Christina Antenhofer (FB Geschichte)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Nebenbetreuung<\/strong><\/td>\n<td>Univ.-Prof.<sup>in<\/sup> Dr.<sup>in<\/sup> Julia H\u00f6rmann-Thurn und Taxis (Innsbruck); Univ.-Prof. Dr. J\u00f6rg Schwarz (Innsbruck)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Kontakt<\/strong><\/td>\n<td><a title=\"tobias.pamer@stud.sbg.ac.at\" data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e97da9c3611-1,typo-65e97da9c3611-2\" data-content=\"==Adh5yYh5yZiNnLkVHdzBkcl1WYw5ychlmYvRnOvRHbpFWb\"><span data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e97da9c3611-6\">tobias.pamer@stud.plus.ac.at<\/span><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Thema der Dissertation<\/strong><\/td>\n<td>Verwobene Bande, Adelsherrschaft und f\u00fcrstliche Gewalt.<br \/>\nDie Netzwerke des Ritteradels im Spannungsfeld zwischen Region und Reich am Beispiel der Familie Starkenberg.<br \/>\n13.\u201315. Jahrhundert<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Abstract<\/strong><\/td>\n<td>Die Beziehungen des niederen Adels und deren Bedeutung f\u00fcr den Ausbau der Herrschaft und des politischen Aufstiegs ministerialer und ritteradeliger Familien stehen noch vielfach im Schatten der auf die reichsf\u00fcrstlichen H\u00e4user fokussierten Forschung. Dabei bildete auch diese soziale Schicht weitreichende Netzwerke \u2013 im Sinne vielf\u00e4ltiger Beziehungen \u2013 mit Standesgenossen sowie mit geistlichen Vertretern, B\u00fcrgerlichen und Reichsf\u00fcrstinnen und\u00a0 -f\u00fcrsten aus. Verwandtschaftliche Verbindungen, freundschaftliche Bande oder gemeinsame politische Interessensbeziehungen von Akteurinnen und Akteuren bildeten dabei den sprichw\u00f6rtlichen Br\u00fcckenkopf, um die eigenen Handlungsm\u00f6glichkeiten zu erweitern, sowie um Einflussnahme und Machtposition auszudehnen und folglich im Gef\u00fcge der sozialen Eliten aufzusteigen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Anhand der Adelsfamilie Starkenberg aus dem Raum der Grafschaft Tirol soll daher im Zuge der vorliegenden Untersuchung die Bedeutung des sozialen Netzwerks betrachtet werden. Diese urspr\u00fcnglich unfreien Ministerialen schaffen es, sich im 14. Jahrhundert als eine der m\u00e4chtigsten Adelsfamilien im mittleren Alpenraum zu etablieren. Bei der \u00dcbergabe Tirols an das Haus Habsburg im Jahr 1363 siegelte ein Starkenberger als landesf\u00fcrstlicher Rat die ber\u00fchmte \u00dcbergabeurkunde Herzogin Margaretes mit. Mit Sigmund von Starkenberg wurde 1396 ein Familienvertreter zum Burggrafen auf Schloss Tirol. Am 1. M\u00e4rz 1417 wiederum trat der zweite Sohn Sigmunds, Wilhelm von Starkenberg, in den Dienst des r\u00f6misch-deutschen K\u00f6nigs Sigismund von Luxemburg. Den absoluten Zenit erreichte das Landadelsgeschlecht am 16. Juli 1423, als der K\u00f6nig die Grafschaft Tirol von Herzog Friedrich IV. von \u00d6sterreich nahm und den Starkenberg ihre Lehen samt den Gerichten Imst und Pfunds als Reichslehen verlieh.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ihren Aufstieg verdanken die Starkenberg nicht zuletzt ihrem ausgezeichneten sozialen Netzwerk aus Freunden und Verwandten. Mittels der methodischen Vorgehensweise der sozialen Netzwerkanalyse samt den M\u00f6glichkeiten der Digital Humanities und des Heiderschen Balanceprinzips werden daher im Zuge der Untersuchung Verwandtschafts- und Freundschaftsbeziehungen der niederadeligen Familie rekonstruiert und analysiert.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Hierbei soll gezeigt werden, dass der Verband aus Verwandten und Freunden grundlegend zum Ausbau des eigenen Einflusses und zur Festigung der gemeinschaftlichen Machtbasis beigetragen hat. Auch die Ann\u00e4herung an den F\u00fcrsten, im Sinn einer \u00dcberbr\u00fcckung des schwierigen \u201eWeg[es] zum Ohr des Herrschers\u201c<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> wurde \u00fcber dieses weitgesponnene Geflecht aus Beziehungen \u00fcberwunden. Fragen nach den M\u00f6glichkeiten dieser Beziehungen, nach deren Stellenwert f\u00fcr die Zeitgenossinnen und -genossen und dem Wandel dieser Prinzipien \u00fcber den avisierten Zeitraum von rund drei Jahrhunderten sollen hier ebenso beantwortet werden wie die Frage nach den politischen Verbindlichkeiten, die mit diesen Beziehungen oftmals einhergingen. Die Dissertation setzt sich entsprechend zum Ziel nicht nur neue Erkenntnisse zum Niederadel des deutschen S\u00fcdwestens zu erbringen, sondern auch der Frage zur Bedeutung des Networkings f\u00fcr den Machtausbau und den Einfluss auf politische Prozesse nachsp\u00fcren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Vgl. dazu: Jansen, Dorothea: Einf\u00fchrung in die Netzwerkanalyse. Grundlagen, Methoden, Forschungsbeispiele, Opladen <sup>2<\/sup>2003; Jullien, Eva: Netzwerkanalyse in der Medi\u00e4vistik. Probleme und Perspektiven im Umgang mit mittelalterlichen Quellen, in: <em>VSWG. Vierteljahresschrift f\u00fcr Sozial- und Wirtschaftsgeschichte<\/em>, 100 (2013), Heft 2, 135\u2013153. Sowie: Manhart, Klaus: Theorienreduktion in den Sozialwissenschaften. Eine Fallstudie am Beispiel der Balancetheorien, in: <em>Journal for General Philosophy of Science \/ Zeitschrift f\u00fcr allgemeine Wissenschaftstheorie<\/em>, 29 (1998), Heft 2, 301\u2013326. Zur Anwendung f\u00fcr die Beziehungen im Adels siehe: Gramsch, Robert: Das Reich als Netzwerk der F\u00fcrsten. Politische Strukturen unter dem Doppelk\u00f6nigtum Friedrichs II. und Heinrichs (VII.) 1225\u20131235 (Mittelalter-Forschungen 40), Stuttgart 2013.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Althoff, Gerd: Spielregeln der Politik im Mittelalter, Darmstadt 2014, 185.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/figure>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8220;Julia Sch\u00f6n&#8220; tab_id=&#8220;Julia-Schoen&#8220;][vc_column_text]<\/p>\n<h3>Julia Sch\u00f6n<\/h3>\n<figure class=\"wp-block-table\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Fachbereich<\/strong><\/td>\n<td>IMAREAL\/Geschichte<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Hauptbetreuung<\/strong><\/td>\n<td>Univ.-Prof.<sup>in<\/sup> Dr.<sup>in<\/sup>\u00a0Christine Janotta (FB Geschichte)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Nebenbetreuung<\/strong><\/td>\n<td>MMag.<sup>a<\/sup> Dr.<sup>in<\/sup> Elisabeth Gruber (IMAREAL\/IZMF)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Kontakt<\/strong><\/td>\n<td><a title=\"juliaanna.schoen@plus.ac.at\" data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e97e0d434a3-1,typo-65e97e0d434a3-2\" data-content=\"==Adh5yYh5yc1xGcA5WZvh2Yz5SYu5WYhlGb1pmOvRHbpFWb\"><span data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e97e0d434a3-6\">juliaanna.schoen@plus.ac.at<\/span><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Thema der Dissertation<\/strong><\/td>\n<td>Heiligkeit administrieren. Der Umgang des Stiftes Klosterneuburg und der Habsburger mit der Heiligsprechung des Babenbergers Leopold III.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Abstract<\/strong><\/td>\n<td>Das Dissertationsprojekt mit dem Arbeitstitel \u201eHeiligkeit administrieren. Der Umgang des Stiftes Klosterneuburg und der Habsburger mit der Heiligsprechung des Babenberger Markgrafen Leopold III.\u201c \u00a0besch\u00e4ftigt sich mit dem Kanonisationsverfahren Leopolds III. im 15. Jahrhundert, welches nach erstmaliger Aufnahme und sehr kurzer Laufzeit Mitte des 14. Jahrhunderts abgebrochen und schlie\u00dflich von 1465 bis 1485 erfolgreich durchgef\u00fchrt worden ist. Das Gelingen dieses Verfahrens sticht hervor, da zu dieser Zeit seit knapp 200 Jahren keine Herrscher mehr offiziell kanonisiert worden waren und neue Heilige vor allem aus dem Umkreis der Mendikanten-Orden stammten. Wie kam es nun also zur Kanonisation des \u00f6sterreichischen Markgrafen, dessen Familie bereits 1246 in m\u00e4nnlicher Linie ausgestorben war? Aufgrund welcher Motivation wurde die Kanonisation forciert und aus welchen Gr\u00fcnden konnte sie zu einem positiven Abschluss gelangen? Im Zentrum der Dissertation stehen neben dem Prozess an sich vor allem die am Verfahren beteiligten Personen, Personengruppen und Institutionen und welche Interessen diese an einer Kanonisation hatten. Der Schwerpunkt der Untersuchungen liegt dabei auf den beiden Hauptpetenten des Verfahrens und welche politischen, wirtschaftlichen und sozialen Verbindungen diese nutzten, um ihre Interessen an der Kanonisation Leopolds durchzusetzen. Dies sind einerseits der Habsburger Kaiser Friedrich III., der ein gewisses dynastisch-politisches Interesse an Leopold III. hatte, und das Stift Klosterneuburg, eine Gr\u00fcndung Leopolds und das Zentrum seines Kultes. Der zeitliche Fokus der Dissertation liegt zwischen der Wiedereinleitung des Kanonisationsprozesses 1465 und der Translation, der Erhebung von Leopolds Gebeinen, im Jahr 1506.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/figure>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8220;Manuel Schwembacher&#8220; tab_id=&#8220;Manuel-Schwembacher&#8220;][vc_column_text]<\/p>\n<h3>Manuel Schwembacher<\/h3>\n<figure class=\"wp-block-table\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Fachbereich<\/strong><\/td>\n<td>Germanistik<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Hauptbetreuung<\/strong><\/td>\n<td>Univ.-Prof. Dr. Manfred Kern (FB Germanistik)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Nebenbetreuung<\/strong><\/td>\n<td>Prof.<sup>in<\/sup> Dr.<sup>in<\/sup> Ingrid Bennewitz (Bamberg)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Kontakt<\/strong><\/td>\n<td><a title=\"manuel.schwembacher@plus.ac.at\" data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e97e4e02c21-1,typo-65e97e4e02c21-2\" data-content=\"==Adh5yYh5yc1xGcAJXZoNWYi1WZ3h2Yz5CblVnbh1mOvRHbpFWb\"><span data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e97e4e02c21-6\">manuel.schwembacher@plus.ac.at<\/span><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Thema der Dissertation<\/strong><\/td>\n<td>Horti praeclari. Spiegelungen und Evokationen Edens in ausgew\u00e4hlten literarischen Gartenr\u00e4umen des Mittelalters.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Abstract<\/strong><\/td>\n<td>Giovanni da Paolo inszeniert auf dem um 1445 entstandenen Tafelbild, welches urspr\u00fcnglich einen Teil der Predella des Altars der Guelfi Kapelle von San Domenico in Siena bildete, nicht nur Gottes Erschaffung des Kosmos \u2013 mit in konzentrischen Kreisen angeordnete Sph\u00e4ren der Elemente, Planeten und Sternzeichen, welche die Erde im Zentrum umh\u00fcllen \u2013 sondern auch das Trauma der Vertreibung der ersten Menschen aus dem Irdischen Paradies. Dieses seit jenem Zeitpunkt verlorene Gefilde, welches mit dem Garten Eden identifiziert wurde und dessen Existenz und physische Realit\u00e4t im Mittelalter de facto unumstritten war, galt als ein durch die N\u00e4he Gottes bereicherter Ort voller Wunder, Sch\u00f6nheit und ewiger Harmonie. Ausgehend von seiner Beschreibung im zweiten Kapitel der Genesis entfaltete der Garten Eden eine topische Wirkm\u00e4chtigkeit, die vielfach aufgegriffen und thematisiert wurde und dementsprechend lange Traditionen erz\u00e4hlerischer, theologischer und k\u00fcnstlerischer Auseinandersetzungen vorweisen kann. Die Arbeit verhandelt eine Auswahl mittelalterlicher literarischer und bildlicher Evokationen Edens.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/figure>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8220;Martin Seidler&#8220; tab_id=&#8220;Martin-Seidler&#8220;][vc_column_text]<\/p>\n<h3>Martin Seidler<\/h3>\n<figure class=\"wp-block-table\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Fachbereich<\/strong><\/td>\n<td>Liturgiewissenschaft<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Hauptbetreuung<\/strong><\/td>\n<td>Univ. Prof. Dr. Alexander Zerfa\u00df (FB Praktische Theologie)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Nebenbetreuung<\/strong><\/td>\n<td>Dr.<sup>in<\/sup> Jasmine Dum-Tragut<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Kontakt<\/strong><\/td>\n<td><a title=\"martin.seidler@stud.sbg.ac.at\" data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e97e80cc1d7-1,typo-65e97e80cc1d7-2\" data-content=\"0FmLjFmLnJ2cuQWd0NHQyVGbklWZz5ibpRnch1mOvRHbpFWb\"><span data-typo-obfuscation-id=\"typo-65e97e80cc1d7-6\">martin.seidler@stud.plus.ac.at<\/span><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Thema der Dissertation<\/strong><\/td>\n<td>R\u00f6mische Liturgien in armenischen Ordensgemeinschaften. Zur Eucharistiefeier der Bartholomiten und Fratres Unitores: Darstellung der \u00e4ltesten Quellen und liturgiehistorische Einordnung<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Abstract<\/strong><\/td>\n<td>Im 14. Jahrhundert entstehen Kommunit\u00e4ten armenischer M\u00f6nche, die sich der lateinischen Kirche angliedern und die Liturgie nach r\u00f6mischem Ritus in armenischer Sprache feiern. \u00a0 So entstand aus der Begegnung des armenischen M\u00f6nches Johannes von K\u2019\u1e59na mit dem lateinischen Dominikanerbischof Bartholom\u00e4us de Podio ab 1328 die Gemeinschaft der fratres unitores. Durch das Wirken der Unitoren kam es zu einem betr\u00e4chtlichen kulturellen Einfluss abendl\u00e4ndischen Gedankengutes in das armenische Christentum. Bereits in den Anfangsjahren wurde neben einer Vielzahl scholastischer Werke auch die lateinische Liturgie ins Armenische \u00fcbersetzt, darunter 1337 ein Dominikanermessbuch. \u00a0 Neben dem in Gro\u00dfarmenien entstandenen Ordo Fratrum Unitorum S. Gregorii Illuminatoris waren es armenische Basilianerkl\u00f6ster in Italien, die in armenischer Sprache im r\u00f6mischen Ritus Liturgie feierten. Die sogenannten Bartholomiten verwendeten dazu eine \u00dcbersetzung des Franziskaners Pontius, die dieser 1344\/1345 in Avignon nach einer Vorlage erstellte, die \u2013 wie das Kolophon bezeugt \u2013 aus der p\u00e4pstlichen Kapelle stammte. \u00a0 Das Dissertationsprojekt widmet sich der Eucharistiefeier der fratres unitores sowie der Bartholomiten. Neben der Erfassung der Quellenlage fokussiert die Arbeit auf den ordo missae, der sowohl nach der 1337 in K\u2019\u1e59na als auch gem\u00e4\u00df der \u00dcbersetzung des Pontius von 1344\/1345 in einer Edition vorgelegt wird. Die liturgiehistorische Einordnung der gleichbleibenden Messteile sowie der Heiligengedenktage wendet sich der lateinischsprachigen Vorlage der \u00dcbersetzungen zu und bestimmt ihre n\u00e4here liturgische Tradition sowie ihren historischen Entwicklungsstand. Schlie\u00dflich erfolgt ein Blick auf die Quellen unter dem Gesichtspunkt von Inkulturation, indem das Zueinander von armenischer und r\u00f6mischer Tradition in den Messbuch\u00fcbersetzungen dargestellt und analysiert wird. Der Blick f\u00e4llt dabei auf armenische Heilige und Festtagsbezeichnungen sowie auf die Verwendung der armenischen Bibel\u00fcbersetzung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/figure>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][\/vc_tta_tour][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/section>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_tta_tour][vc_tta_section title=&#8220;Linda Beutel-Thurow&#8220; tab_id=&#8220;Linda-Beutel-Thurow&#8220;][vc_column_text] Linda Beutel-Thurow Fachbereich Germanistik Hauptbetreuung Univ. Prof. Mag. 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